Der interne bewaffnete Konflikt in Kolumbien, bei dem sich Sicherheitskräfte und Paramilitärs mit Guerillagruppen konfrontieren, besteht seit über 40 Jahren. Zehntausende Zivilpersonen haben in diesem Konflikt ihr Leben verloren, Tausende wurden zum Verschwinden gebracht, entführt oder mussten ihren Wohnort verlassen, darunter auch viele Indigene.
Vertreibung ist eine der grössten Bedrohungen, denen die Indigenen ausgesetzt sind, denn sie leben oft in Gebieten mit intensiver militärischer Aktivität, die reich an Biodiversität, Bodenschätzen und Erdöl sind, weshalb sich die Gefahr, vertrieben zu werden, erhöht.