US-Waffenlieferungen an Ägypten
Amnesty International fordert, dass keine Waffen nach Ägypten geliefert werden, solange die Sicherheitskräfte nicht reformiert sind und in Einklang mit den Menschenrechten operieren. Dies betrifft insbesondere auch Lieferungen von Tränengas, Schlagstöcken oder anderen Gegenständen, die von der Polizei gegen Demonstrierende eingesetzt werden.
Amnesty verfügt über Belege dafür, dass die USA in den letzten Monaten umfangreiche Lieferungen von Munition und Tränengas getätigt worden. Die Lieferungen zeigen einmal mehr die dringende Notwendigkeit eines weltweiten Waffenhandelsabkommens (ATT), das verhindert, dass Waffenexporte zu Menschenrechtsverletzungen führen.
Zum internationalen Pressecommuniqué
Bericht über Waffenexporte in den Nahen Osten
Zur Amnesty-Kampagne für einen Waffenhandelsvertrag (ATT)
8. Dezember 2011

