Amnesty International Schweiz

Iran

Demonstrationen vom 12. Juni 2009. | © Javad Montazeri

Seit den Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl Präsident Ahmadinejads im Sommer 2009 hat sich die Menschenrechtslage im Iran weiter verschlechtert. Zahlreiche Menschen werden wegen ihrer Gesinnung oder weil sie sich für politische Gefangene einsetzen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Jahr 2010 stiegen zudem die Hinrichtungszahlen markant an: Hunderte von Menschen wurden hingerichtet, einige aus politischen Gründen, die grosse Mehrheit wegen Drogendelikten. Amnesty International setzt sich für die politischen Gefangenen im Iran ein und fordert ein Moratorium für die Todesstrafe.

 
 
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Kein Hauch des «arabischen Frühlings»

Vor gut 2 Jahren haben sich auch die IranerInnen in den Massenprotesten der «grünen Bewegung» gegen die Unterdrückung und die umstrittenen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl gewehrt. Seit der brutalen Niederschlagung der Proteste hat sich die Menschenrechtssituation weiter verschlechtert.

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