Seit den Protesten gegen die umstrittene Wiederwahl Präsident Ahmadinejads im Sommer 2009 hat sich die Menschenrechtslage im Iran weiter verschlechtert. Zahlreiche Menschen werden wegen ihrer Gesinnung oder weil sie sich für politische Gefangene einsetzen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Jahr 2010 stiegen zudem die Hinrichtungszahlen markant an: Hunderte von Menschen wurden hingerichtet, einige aus politischen Gründen, die grosse Mehrheit wegen Drogendelikten. Amnesty International setzt sich für die politischen Gefangenen im Iran ein und fordert ein Moratorium für die Todesstrafe.