Brasilien: Das Schweigen brechen - Leiden der Frauen unter urbaner Gewalt
Amnesty International 2008, 50 Seiten
Allein im Jahre 2006 sind in Brasilien 34'648 Menschen aufgrund von bewaffneter Gewalt ums Leben gekommen. Zunehmend werden Frauen ermordet. Aber stets sind sie Opfer solcher Gewalt, wenn ihre Familienangehörigen getötet werden.
In Brasilien engagieren sich Frauen schon lange an vorderster Front im Kampf um Gerechtigkeit. Jedoch wurde nur wenig Beachtung den Auswirkungen der Gewalt und des Kampfes um Gerechtigkeit auf die Frauen selbst gewidmet. "Das Schweigen brechen" richtet den Blick auf die meist verschwiegenen Geschichten der Frauen, die sich abmühen, ihr Leben zu leben und um Gerechtigkeit zu kämpfen angesichtes der ständig erlittenen Gewalt seitens der Polizei und der Verbrecher.
Die Frauen, mit denen Amnesty International sprache vermittelten eine klare Botschaft, was ihre Bedürfnisse sind: genuine Sicherheit; eine Polizeimacht, die sie und ihre Familien schützt; gleichen Zugang zur Justiz für alle ohne Ansehen ihrer sozialen Herkunft; Schutz, so dass sie ihren Einsatz zur Verteidigung der Menschenrechte fortsetzen können; und das Bedürfnis nach sozialer und wirtschaftlicher Unterstützung, wenn ein Familienangehöriger durch Gewalt seitens der Polizei oder seitens der Verbreicher verletzt oder getötet wird.
Die erstarkte Frauenbewegung hatte bereits Auswirkungen auf die bundesstaatliche Politik erreicht. Jedoch sind weitreichende und radikale Reformen vonnöten, um das Thema der Gewalt gegen Frauen in den Gemeinden anzugehen.
| Bestellnummer | Preis | Anzahl |
|---|---|---|
| 1571.020 | 5.00 |

