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Lagos, Nigeria

Unangekündigt zwangsgeräumt

Eine Frau bei einer Zwangsräumung in Nigeria im Juni 2012. | © Privat

Engagieren Sie sich im Netzwerk gegen Zwangsräumungen! Senden Sie ein E-Mail an den Gouverneur von Lagos, um die Zwangsräumungen im Quartier Badia East in Lagos zu stoppen. Dort wurden am 23. Februar 2013 300 Häuser zerstört.

In Badia East, einem Quartier der Stadt Lagos in Nigeria, standen am 23. Februar 2013 morgens um 9 Uhr plötzlich Bulldozer vor Ort. Stunden später waren 300 Häuser zerstört, und Tausenden weiteren Familien droht die Obdachlosigkeit. Rufen Sie Babatunde Raji Fashola, den Gouverneur des Bundesstaats Lagos per E-Mail zum raschen Handeln auf, indem Sie den untenstehende Text auf Englisch » an seine E-Mail-Adresse schicken.

Hintergrundinformation

Bei den Zwangsräumungen in Badia East gab es weder eine ernsthafte, vorangehende Konsultation, noch wurden Alternativ-Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Jetzt sind die betroffenen Familien obdachlos. Zwar wurde das Abreissen der Häuser am Sonntag unterbrochen, doch die lokale Organisation SERAC (Social and Economic Rights Action Center) geht davon aus, dass weitere 150'000 Leute akut von Zwangsräumungen bedroht sind.

Der englische Text zum Mailen

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Dear Governor Fashola

Forced Evictions are illegal under international human rights law as well as contravening the policies of the World Bank who are funding Lagos Metropolitan Development and Governance Project (LMDGP). I therefore call on you to:

  • Halt the current eviction of Badia East immediately
  • immediately provide temporary housing to the people’s whose homes have been destroyed and who haven't received compensation;
  • provide emergency relief, including access to food, shelter, water, sanitation and health care services;
  • put all necessary safeguards in place to prevent further forced evictions, and to ensure that any evictions comply with national law, as well as regional and international human rights standards including; adequate notice of eviction, meaningful negotiation and genuine consultation with the affected community and provision of adequate alternative accommodation and compensation.

I look forward to hearing from you.

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26. Februar 2013