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Slums und Zwangsräumungen

| © Genna Naccache

Mehr als eine Milliarde Menschen leben in Slums. Das bedeutet: unangemessene Unterkünfte, Fehlen von grundlegenden Einrichtungen und Dienstleistungen, Überbevölkerung, hohes Gewaltpotenzial, grosse Unsicherheit. Slums werden auch als «informelle Siedlungen» bezeichnet, in denen Männer und Frauen leben, arbeiten und ihre Kinder grossziehen, ohne dass der Staat sich ihnen gegenüber verpflichtet fühlt.

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Nigeria: Diese Regierung ist nichts wert!

Port Harcourt, Nigeria. «Sie haben alles niedergerissen und haben keinen Cent bezahlt», klagt ein Mann, der sich inmitten der Ruinen seines ehemaligen Hauses aufhält. Daneben, in einem kleinen Verschlag mit einem Elektropiano, hält ein Mann ein Kind in seinen Armen und singt von ganzem Herzen.

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Slum Stories

Eine grosse Auswahl an Kurzfilmen, gedrehten in Slums rund um den Erdball, gibt Einblick in die meist missliche Lage von Slumbewohnerinnen und Slumbewohnern. Wöchentlich erscheint ein neues Video. Zu den Slum Stories

 
 

Afrika: Verletzung des Rechts auf Unterkunft

In ganz Afrika werden jährlich hunderttausende von Personen durch die öffentliche Hand gewaltsam aus ihren Unterkünften vertrieben. Diese Zwangsräumungen werden ausserhalb jeglicher regulärer Prozeduren, ohne Konsultation und Entschädigung der Betroffenen, und ohne Lösungsansätze zur Bereitstellung alternativer Unterkünfte vollzogen.

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Aktionsnetz gegen Zwangsräumungen

In Zusammenarbeit mit lokalen NGOs in diversen Ländern (z.B. Nigeria, Serbien, Ghana) engagiert sich Amnesty International in einem internationalen Aktionsnetz mittels Online- und Briefaktionen, Lobbying und Medienarbeit präventiv gegen Zwangsräumungen.

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