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Amnesty-Report 2010

Das Versagen der internationalen Justiz

Flüchtlingslager Sri Lanka, Mai 2009 | © UN Photo/Eskinder Debebe

Zwischen Januar und Mai 2009 sassen rund 300 000 Sri Lanker auf einem schmalen Streifen Land fest, eingeschlossen zwischen den sich zurückziehenden Kämpfern der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) und vorrückenden Einheiten des srilankischen Militärs. Trotz zunehmender Meldungen über Menschenrechtsverstösse beider Konfliktparteien schritt der UN-Sicherheitsrat nicht ein. Mindestens 7000 Menschen starben, einige Quellen sprechen von bis zu 20000 Toten. Vorwort von Claudio Cordone

 
 

Menschenrechtssituation in der Schweiz

Der Anstieg von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in der öffentlichen Diskussion gab 2009 Anlass zur Besorgnis. Vorwürfe wegen Misshandlungen durch Polizeikräfte, darunter auch rassistisch motivierte Vorfälle, wurden laut. Trotz gesetzlicher Massnahmen zu deren Bekämpfung kam es nach wie vor zu Gewalt gegen Frauen und zu Menschenhandel.

 
 

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