Unterstützt die Rechte von Terror-Opfern
- Schulkinder in Mumbai nach den Terroranschlägen vom Juli 2006. | © AP Photo
Amnesty International engagiert sich für die Rechte der Opfer von Terrorismus und bewaffneten Gruppen. Die Kampagne «Sicherheit und Menschenrechte» unterstützt sie in ihrem Kampf für Aufklärung, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
Vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten lassen sich niemals rechtfertigen und Amnesty International wird diese weiterhin verurteilen – so wie es die Organisation jeweils getan hat nach den Anschlägen in den USA 2001, Spanien 2004, Mumbai 2006, Ägypten 2011 und nach vielen anderen Übergriffen.
Forderungen an bewaffnete Gruppen und an Staaten
Amnesty International fordert alle bewaffneten Gruppen auf, Angriffe auf die Zivilbevölkerung einzustellen, und verlangt, dass die Verantwortlichen solcher Anschläge bestraft werden.
Amnesty International fordert die Regierungen auf, alle Angriffe von bewaffneten Gruppen auf Zivilisten gründlich zu untersuchen und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.
Amnesty International entwickelt eine Kampagne für Solidarität und Unterstützung, arbeitet mit Opfern und Überlebenden von Angriffen bewaffneter Gruppen zusammen, damit ihnen Gerechtigkeit und Wiedergutmachung widerfährt und die Wahrheit ans Licht kommt.
Die Rechte der Opfer
Die Opfer von Terror und Menschenrechtsverletzungen haben Rechte, die von den Staaten respektiert werden müssen. Staaten sind verpflichtet, schwere Menschenrechtsverletzung zu untersuchen und die Täter zu bestrafen. Die Opfer haben ein Anrecht auf Entschädigung sowie auf medizinische, psychologische und rechtliche Hilfe. Sie haben das Recht darauf, die volle Wahrheit über das Verbrechen und die Täter zu erfahren.
Wir sprechen mit Opfern, hören uns ihre Geschichten an und sammeln Zeugenaussagen, um ihre Erlebnisse und die Missachtung ihrer Rechte zu dokumentieren und zu analysieren. Wir bringen ihre Geschichten an die Öffentlichkeit, damit ihre Stimmen gehört werden.
August 2011

