Soldaten der kongolesischen Regierungsarmee in der Region Ituri. Auch die Regierungsarmee hat sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht © Cédric Gerbehaye / Agence VU
Soldaten der kongolesischen Regierungsarmee in der Region Ituri. Auch die Regierungsarmee hat sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht © Cédric Gerbehaye / Agence VU

Demokratische Republik Kongo Die Verbrechen eines Jahrzehnts müssen untersucht werden

1. Oktober 2010
Mit der Publikation eines so genannten "Mapping Reports" , der bislang umfassendsten Beschreibung der in der DR Kongo zwischen 1993 und 2003 begangenen schweren Menschenrechtsverletzungen, hat die UNO einen wichtigen ersten Schritt gemacht. Amnesty International betonte jedoch am 1. Oktober 2010, dass nun auch konkrete Massnahmen nötig sind, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.  «Der Teufelskreis der Gewalt kann nur durchbrochen werden, wenn sich die Verursacher von Menschenrechtsverletzungen für ihre Taten verantworten müssen», sagte der Generalsekretär von Amnesty, Shalil Shetty.

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