Eine bewaffnete Gruppe griff im November 2011 das Büro der Zeitung El Siglo de Torreon an. © El Siglo de Torreón
Eine bewaffnete Gruppe griff im November 2011 das Büro der Zeitung El Siglo de Torreon an. © El Siglo de Torreón

Mexiko Arbeit von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten muss geschützt werden

19. März 2012
Einschüchterungen und Morde beherrschen den Alltag in Mexiko, deshalb muss der mexikanische Senat handeln und den vorliegenden Gesetzesentwurf betreffend den Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen und Journalisten so schnell als möglich verabschieden.

Es ist alarmierend wie viele Journalistinnen und Journalisten in Mexiko aufgrund ihrer Arbeit entführt, angegriffen oder umgebracht werden, mindestens 60 Journalisten wurden im vergangenen Jahrzehnt ermordet, allein neun im 2011.

Auch unzählige MenschenrechtsverteidigerInnen wurden angegriffen, entführt oder umgebracht und sind der Gewalt und andauernden Bedrohungen ausgesetzt.

Das neue Gesetz zum Schutz von Menschenrechtsaktivisten und Journalistinnen sieht einen wirksamen Schutzmechanismus für all jene vor, die aufgrund ihrer Menschenrechts- oder journalistischen Arbeit Bedrohungen und Gewalt ausgesetzt sind. Für den Gesetzesentwurf haben mexikanische Gesetzgeber, VertreterInnen der Zivilgesellschaft und selbstbetroffene AktivistInnen zusammen gearbeitet.

«Die mexikanischen Senatoren müssen den Gesetzentwurf annehmen, um die Meinungsfreiheit in Mexiko zu garantieren und die wichtige Arbeit der Journalisten und MenschenrechtsverteidigerInnen sicher zu stellen» sagt Javier Zúñiga, Berater bei Amnesty International.

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