China Selbst über die Festtage haben Aktivistinnen keine Ruhe

6. Januar 2012
Es scheint, als habe die chinesische Regierung über die Festtage alles in ihrer Macht stehende unternommen, um Personen die sie als «UnruhestifterInnen» ansieht, hinter Gitter zu bringen. Ni Yulan ...
Es scheint, als habe die chinesische Regierung über die Festtage alles in ihrer Macht stehende unternommen, um Personen die sie als «UnruhestifterInnen» ansieht, hinter Gitter zu bringen.
Ni Yulan wurde brutal gefoltert

Amnesty International verlangt die sofortige Freilassung von Ni Yulan, Anwältin und Frauenrechtsaktivistin, deren Gerichtsverhandlung am 29. Dezember 2011 begann. Ni Yulan ist – gemäss Kenntnissen von Amnesty International - die dritte Aktivistin deren Gerichtsverfahren über die Festtage begonnen hat.

Ni Yulan setzt sich seit Jahren gegen Zwangsräumungen und andere Menschenrechts-verletzungen ein. Die chinesischen Behörden haben sie deswegen während den letzten 10 Jahren schikaniert, bedroht, eingesperrt und gefoltert. Aufgrund der schlimmen Folter ist sie bis heute auf einen Rollstuhl angewiesen.

Bevorstehender Führungswechsel

«Die Behörden nutzen unklare Anklagen und unfaire Gerichtsverfahren um sogenannte «UnruhestifterInnen» wegzuschaffen vor dem bevorstehenden, beispielslosen Führungswechsel im 2012, bei dem die Mehrheit der Entscheidungsträger-Gremien mit einer neuen Generation von Führungsmitgliedern besetzt wird.» sagt Sam Zarifi, Direktor für die Region Asien Pazifik bei Amnesty International.

 

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