Hong Kong Protests Explained Hong Kong Protests Explained

China Hongkong – Proteste in Hongkong lassen trotz Repression nicht nach

14. Oktober 2019
Mit einem Video zeigt Amnesty International auf, wie in Hongkong die Polizei vorgeht und wie das Rechercheteam von Amnesty arbeitet.

Seit Monaten demonstrieren in Hongkong Millionen von Menschen. Sie protestieren auf der Strasse, in U-Bahnstationen oder im Flughafen. Sie protestieren gegen den zunehmenden Einfluss von China in Hongkong. Unsere ExpertInnen analysierten Filmaufnahmen und andere Beweise, um zu zeigen, wie Polizeitaktiken ein Klima der Angst schürten, anstatt die Situation zu deeskalieren. Das Video erklärt, was zwischen Juni und Oktober 2019 geschehen ist, warum das geschehen ist und wie die Polizei zur Eskalation der Situation beigetragen hat. Das Video (in Englisch) zeigt auch, wie das «Global Digital Verification Team» von Amnesty bei der Analyse Bild- und Videomaterial vorgeht.

Forderungen an die Hongkonger Behörden

Amnesty fordert die Hongkonger Behörden auf, die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu schützen und sich an internationales und nationales Recht zu halten. Amnesty dokumentierte mehrfach, dass die Polizei Tränengas, Gummigeschosse, Knüppel oder Pfefferspray gegen Protestierende eingesetzt hatte, wo es nicht nötig war und somit nicht internationalem Recht und Polizeistandards entsprach. Amnesty International fordert deswegen, dass eine unabhängige Untersuchungskommission Polizeiübergriffe untersucht und ahndet.

 

Die Spirale der Repression

In der Timeline unserer internationalen Seite können Sie die Ereignisse in Honkong seit Beginn der Proteste nachverfolgen. In Englisch.