Es braucht eine unabhänige Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen, die China in Xinjiang begeht. © Molly Crabapple
Es braucht eine unabhänige Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen, die China in Xinjiang begeht. © Molly Crabapple

China / Uno Staatengemeinschaft muss Massnahmen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang ergreifen

Medienmitteilung 22. Juni 2021, London/Bern – Medienkontakt
45 Staaten im Uno-Menschenrechtsrat in Genf – darunter die Schweiz – haben eine wichtige Erklärung mitunterzeichnet, in der sie sich «ernsthaft besorgt» über Chinas schwere Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang äussern.

Amnesty International fordert, dass die Erklärung den Weg für konkrete Massnahmen ebnen muss. Es braucht eine unabhängige, internationale Untersuchung zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang. Amnesty International hat erst vor kurzem in einem neuen Bericht, basierend auf zahlreichen Interviews mit ehemaligen Inhaftierten, auf massive Menschenrechtsverletzungen hingewiesen.

«Wenn Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden, hat die internationale Gemeinschaft die Pflicht, darauf entschlossen zu reagieren. Auch wenn ein Staat wie China mächtig ist und grosse Anstrengungen unternimmt, seine Kritiker einzuschüchtern, darf er nicht von internationalen Justizmechanismen abgeschirmt werden», sagt Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International.

Mehr erfahren auf amnesty.org (auf Englisch)

 



 

 

«Kerzen der Freiheit»

Jetzt kaufen «Kerzen der Freiheit»