Dieser inidigenen Familie hätte die Vertreibung von ihrem Land gedroht, wenn die indische Regierung die Bauxitmine bewilligt hätte. © Sanjit Das
Dieser inidigenen Familie hätte die Vertreibung von ihrem Land gedroht, wenn die indische Regierung die Bauxitmine bewilligt hätte. © Sanjit Das

Indien verhindert Vedanta-Minenprojekt in Orissa Sieg für die Rechte der Indigenen

27. August 2010
Das indische Umweltministerium hat der britischen Minengesellschaft Vedanta keine Erlaubnis erteilt, in Orissa Bauxit abzubauen. Die Pläne von Vedanta, im ostindischen Bundesstaat Bauxit zu fördern, lösten eine grosse Kontroverse aus, da dadurch das Recht auf Land zweier dort ansässiger Stammesgruppen verletzt würde.

Vedanta erklärte, sich an die Entscheidung der indischen Regierung halten zu wollen. Zuvor hatte ein vierköpfiges Gremium die zu erwartenden Verletzungen des Umweltrechtes durch Vedanta untersucht und in einem Bericht festgehalten. Daraus geht hervor, dass der Bauxitabbau das Recht auf Land der zwei Stammesgruppen Kutia und Dongria Kondh zu Gunsten eines privaten Unternehmens verletzen würde.

Eine Mine würde eine Fläche von 7 Quadratkilometer Wald vernichten und das Überleben der Stammesgruppen gefährden. Auch ein Teil des Niyamgiri-Hügels wäre davon betroffen, welchen die Dongria Kondh als heiligen Boden ansehen.

Mehr dazu (auf Englisch): www.amnesty.org

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