Khadija Ismayilova © RFE/RL
Khadija Ismayilova © RFE/RL

Aserbaidschan: Briefaktion für Khadija Ismayilova Journalistin auf der Grundlage konstruierter Vorwürfe verurteilt

Briefe gegen das Vergessen April 2016
Die Journalistin Khadija Ismayilova wurde auf der Grundlage konstruierter Vorwürfe, darunter Steuerhinterziehung, Veruntreuung und illegale Geschäfte am 1. September 2015 zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Khadija Ismayilova ist eine investigative Journalistin, die mehrere Artikel über Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan geschrieben hat. Sie wurde für ihre journalistische Arbeit mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Es gab eine Hetzkampagne in den staatlich kontrollierten Medien gegen sie. Schliesslich wurde sie auf der Grundlage konstruierter Vorwürfe, darunter Steuerhinterziehung, Veruntreuung und illegale Geschäfte, angeklagt.

Khadija Ismayilova wurde am 5. Dezember 2014 inhaftiert und am 1. September 2015 zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gerichtsverfahren, das in der Hauptstadt Baku stattfand, sollte für die Öffentlichkeit zugänglich sein, BeobachterInnen wurde jedoch bei mehreren Gelegenheiten der Zutritt zum Gerichtssaal verwehrt. Die Erklärung dafür lautete, dass der Saal zu klein sei, um Platz für all diejenigen zu bieten, die dem Verfahren beiwohnen möchten. Am 25. November 2015 wurde die Beschwerde abgewiesen, die Khadija Ismayilova gegen ihr Urteil eingelegt hatte.

Amnesty International betrachtet Khadija Ismayilova als gewaltlose politische Gefangene.

BRIEFVORSCHLAG UND FORDERUNGEN

Abgeschlossene Aktion. Mehr Infos hier