Zentralrussland Zwischenerfolg für Menschenrechtsverteidiger

24. Juni 2009
Als direkte Folge des Engagements von Amnesty International hat der Generalstaatsanwalt der Region Orel (Zentralrussland) verfügt, dass es unzulässig war, die Untersuchung des Mordes und Brandanschlags auf Dimitrii Kraiuchin aufzuschieben.

Dimitrii Kraiuchin © Privat Dimitrii Kraiuchin © Privat

Dimitrii Kraiuchin ist Chefredaktor der Informationsagentur «CentrRus» in Orel. Er setzt sich offen gegen rassistische Aktivitäten extremer nationalistischer Gruppierungen in Russland ein. Am 1. August 2008 setzten Brandstifter seine Wohnung in Brand, wo sich seine Familie aufhielt. Der Menschenrechtsverteidiger wurde bis anhin nicht offiziell als Geschädigter oder Zeuge der Brandstiftung anerkannt.

Der Entscheid des Generalstaatsanwalts sei nur dank dem Druck der Mitglieder von Amnesty International möglich gewesen, sagt Dimitrii Kraiuchin: «Jeder Brief und jede Postkarte ist sehr wichtig! Sie geben uns Hoffnung und sind Ausdruck menschlicher Wärme. Solche Unterstützung gibt mir das Gefühl, dass meine Arbeit wirklich wichtig ist. Es ist unglaublich!»

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