© ILYAS AKENGIN/AFP/Getty Images
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Türkei Erol Önderoglu und Müzeyyen Nergiz über Erdogans «Neue Türkei»

23. Mai 2016
Erol Önderoglu («Reporter ohne Grenzen») und Müzeyyen Nergiz (Vorstandmitglied von Amnesty Türkei) berichten über die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die Lage im Südosten der Türkei - am 30. Mai in Zürich, am 31. Mai in Genf und am 1. Juni in Basel.

In der von Präsident Erdoğan viel zitierten «Neuen Türkei» («Yeni Türkiye») geraten die Menschenrechte immer mehr unter Druck. Dies betrifft einerseits das Recht auf freie Meinungsäusserung: Unabhängige JournalistInnen und anderen kritischen Stimmen drohen Anklagen und Gefängnis, etwa wegen «Beleidigung des Präsidenten» oder wegen «Verbreitung terroristischer Propaganda». Andererseits wird die Zivilbevölkerung seit dem Kollaps des Friedensprozesses mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK in vielen Städten und Orten Opfer von Kampfhandlungen und umfassender militärischer Belagerungen.

Erol Önderoğlu, Journalist und Vertreter von «Reporter ohne Grenzen» in Istanbul, und Müzeyyen Nergiz, Frauenrechtsaktivistin und Anwältin aus Diyarbakir, Vorstandmitglied von Amnesty Türkei berichten aus erster Hand.

  • Zürich: Montag, 30. Mai 2016, 20h. Breitinger-Saal, Helferei Grossmünster, Kirchgasse 13
  • Genf: Mardi 31 mai 2016, 19h00. Café Gavroche, 4, boulevard James Fazy
  • Basel: Mittwoch, 1. Juni 2016, 19h30. Kartäusersaal, Waisenhaus, Theodorskirchplatz 7