Als die Pride noch stattfinden konnte: Istanbul 2008 © Amnesty International
Als die Pride noch stattfinden konnte: Istanbul 2008 © Amnesty International

Türkei / Urgent-Action Gegen das Verbot von LGBTI-Prides in Izmir und Antalya

18. Juni 2019
Die Gouverneure von Izmir und Antalya haben alle geplanten Umzüge (Pride-Events) der türkischen LGBTI-Gemeinschaft verboten. Amnesty lanciert eine weltweite Urgent Action an den türkischen Innenminister.

Am 14. Juni 2019 hat der Gouverneur von Izmir sämtliche Pride-Events verboten, am Tag darauf tat es ihm der Gouverneur von Antalya gleich.  Auch in Istanbul ist die Durchführung der Pride in Gefahr; die Aufhebung des Ausnahmezustands vor einem Jahr hat daran nichts geändert.

Die Verbote verletzen das Recht auf Versammlungsfreiheit und müssen aufgehoben werden. Die türkischen Behörden müssen sicherstellen, dass die Pride-Umzüge sicher und frei von Einschüchterung und Diskriminierung stattfinden können. 

Zur weltweiten Urgent Action

Deutsch: https://ua.amnesty.ch/de/urgent-actions/2019/06/086-19

Französisch: https://ua.amnesty.ch/fr/urgent-actions/2019/06/086-19

(Modelltext für E-Mail und Hintergrundinformationen, beides auf Englisch)