Schlagstöcke gegen Demonstranten in Kiew. © Genya Savilov/AFP/Getty Images
Schlagstöcke gegen Demonstranten in Kiew. © Genya Savilov/AFP/Getty Images

Ukraine Angriff auf die Versammlungsfreiheit

2. Dezember 2013
Das gewaltsame Vorgehen der ukrainischen Polizei gegen friedlich Demonstrierende in Kiew stellt nach Ansicht von Amnesty International einen flagranten Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäusserung und Versammlung dar.

Amnesty fordert eine unabhängige Untersuchung des unverhältnismässigen Gewalteinsatzes der Polizei auf dem Kiewer Hauptplatz «Maidan».

Am 30. November 2013 haben Spezialeinheiten der ukrainischen Polizei eine friedliche Grossdemonstration gegen den Abbruch der Assoziierung mit der EU gewaltsam aufgelöst. Dabei wurden Dutzende von Demonstrierenden verletzt. 35 Personen wurden unter dem Vorwurf des «Hooliganismus» festgenommen.

Amnesty war vor Ort und hat ZeugInnenaussagen zum Vorgehen der Polizei zusammengetragen:

Zur internationalen Medienmitteilung (englisch)

Zum Blog der Amnesty-Delegierten vor Ort (englisch)