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Briefaktion Belarus (Weissrussland) Konstruierte Anklage gegen Menschenrechtlerin Marfa Rabkova

19. Oktober 2020
Der Menschenrechtsverteidigerin Marfa Rabkova drohen bis zu drei Jahre Haft, weil sie Demonstrationen und Menschenrechtsverletzungen wie Folter oder andere Misshandlungen an friedlichen Protestierenden durch BeamtInnen der Sicherheitsbehörden dokumentiert hat.

Marfa Rabkova ist eine Menschenrechtsverteidigerin und arbeitet als Koordinatorin des Freiwilligendienstes des Menschenrechtszentrums Viasna. Sie wurde am 17. September festgenommen und am 25. September wegen «Training oder andere Vorbereitung von Menschen zur Teilnahme an Aufständen, oder Finanzierung solcher Aktivitäten» angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu drei Jahre im Gefängnis.

Die belarussischen Behörden müssen aufhören, Mitglieder des Menschenrechtszentrums Viasna und andere zivilgesellschaftliche AktivistInnen strafrechtlich zu verfolgen. Sie müssen die Rechte auf Vereinigungs-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit der belarussischen Bevölkerung respektieren.

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