Israel / Gaza Palästinensische Gruppen begingen während des Gaza-Konflikts 2014 Kriegsverbrechen

Bern/London, 26.03.2015 – Bewaffnete palästinensische Gruppen haben während des Israel/Gaza-Konflikts im Juli und August 2014 tausende Raketen und Granaten auf Wohngebiete in Israel gefeuert und etliche Zivilpersonen getötet. Der wahllose Beschuss mit Raketen und Mörsern stellt eine unverhohlene Verletzung des humanitären Völkerrechts dar.

Etliche der Angriffe sind als Kriegsverbrechen zu bewerten. Zu diesem Schluss kommt der heute veröffentlichte Amnesty-Bericht Unlawful and deadly: Rocket and mortar attacks by Palestinian armed groups during the 2014 Gaza/Israel Conflict.

Der bewaffnete Flügel der Hamas und andere Gruppen feuerten während des Gaza-Konflikts mehr als 4'800 Raketen und 1'700 Mörsergranaten auf Israel. Die Angriffe töteten insgesamt sechs Zivilisten in Israel, unter ihnen war ein vier Jahre alter Junge. Der folgenreichste Angriff, der vermutlich von bewaffneten palästinensischen Gruppen ausging, war eine Rakete, die im Flüchtlingslager Al-Shati einschlug: 13 Palästinenser starben.

Zur internationalen Medienmitteilung (englisch)

Amnesty-Berichte zum Vorgehen der israelischen Armee während des Konflikts finden Sie hier und da.

26. März 2015

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