Inhaftierte Flüchtlinge im Lager Tarik Al Sika in Tripolis, Libyen. © Taha Jawashi
Inhaftierte Flüchtlinge im Lager Tarik Al Sika in Tripolis, Libyen. © Taha Jawashi

Petition Keine Inhaftierung und keinen Handel mit Flüchtlingen, Migranten und Migrantinnen in Libyen!

Folter, Gefängnis, Ausbeutung und Vergewaltigung sind für Tausende von Flüchtlingen, Migranten und Migrantinnen in Libyen an der Tagesordnung. Fordern Sie von den libyschen Behörden und der Europäischen Union, den unzähligen Menschenrechtsverletzungen gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen in diesem Land ein Ende zu setzen.

Geburtsdatum Alle unter 26 profitieren von AMNESTY YOUTH Angeboten.
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An den Premierminister Libyens Fayez al-Sarraj,
An den Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker

Über 5 000 Männer, Frauen und Kinder auf der Flucht werden in Libyen unter unmenschlichen Bedingungen illegal festgehalten. Diesen Menschen fehlt es an Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Sie sind brutalen Misshandlungen wie Folter und Vergewaltigung ausgesetzt und einige werden sogar verkauft.
Statt diesen Missbrauch zu bekämpfen, trägt Europa noch dazu bei: Die europäischen Regierungen bilden die libyschen Küstenwachen aus und stellen ihnen Boote zur Verfügung, damit sie Flüchtlinge und MigrantInnen auf dem Meer abfangen und nach Libyen zurückschicken.

Ich fordere Sie dringend auf:

  • Alle festgehaltenen Personen freizulassen und der willkürlichen Inhaftierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Libyen ein Ende zu setzen;
  • Den Berichten über Folter und Misshandlung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Libyen nachzugehen und dafür zu sorgen, dass die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt werden, damit der Teufelskreis der Gewalt durchbrochen werden kann;
  • Ihre Zusammenarbeit in der Migrationspolitik zu überprüfen und den Schutz der grundlegenden Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen in den Vordergrund zu stellen, statt sie weiter in Libyen festzuhalten
  • Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) offiziell anzuerkennen und sicherzustellen, dass es sein Mandat vollumfänglich wahrnehmen kann, einschliesslich den Schutz der Flüchtlinge.

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