Saudi-Arabien, Jemen, Sudan Demokratiebewegung breitet sich weiter aus

11. März 2011
Neben Tunesien, Ägypten und Libyen kam und kommt es in zahlreichen anderen arabischen Ländern zu Demonstrationen für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.

Diese Woche sind die Sicherheitskräfte namentlich im Sudan und in Jemen gewaltsam gegen die Demonstrierenden vorgegangen. In Khartum sind dabei über 50 Personen festgenommen worden; Amnesty fordert ihre umgehende Freilassung.

In der jemenistischen Hauptstadt Sanaa sind durch den Einsatz der Sicherheitskräfte eine Person getötet und über Hundert verletzt worden. Amnesty International rief die jemenitischen Behörden auf, die gewaltsame Kampagne gegen RegierungskritikerInnen zu stoppen.

In Saudi-Arabien hat die Regierung erklärt, dass Demonstrationen weiterhin verboten bleiben. Amnesty fordert von der saudischen Regierung die Respektierung der Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit.

Zum Pressecommuniqué betr. Sudan (engl.)

Zum Pressecommuniqué betr. Jemen (engl.)

Zum Pressecommuniqué betr. Saudi-Arabien (engl.)