Syrien Amnesty-Delegierte in Idlib

Erstmals ist es einer Amnesty-Delegierten gelungen, mit Opfern der Repression in Syrien selbst zu sprechen: Wenige Tage vor der Uno-Beobachtern hat die Krisenbeauftragte von Amnesty, Donatella Rovera, erschütternde Berichte von Verwandten von Verschleppten, Gefolterten und Getöteten aus der Provinz Idlib zusammen getragen.

So berichtete eine Frau davon, dass Soldaten in ihr Haus eindrangen und ihren Sohn abführten. Später, als sie sich aus dem Fenster lehnte, sah sie, wie Soldaten 8 gefesselte Männer an die Wand stellten und erschossen. Die Leichen warfen sie auf einen Lastwagen und fuhren davon.

Die meisten Leute, mit denen Frau Rovera sprach, erwarteten nicht viel von der Uno-Beobachtermission, die einige Tage später in Idlib erwartet wurde. Sie scheuten sich davor, mit den Beobachtern Kontakt aufzunehmen - dies wohl aus Angst, dafür bestraft zu werden.

Zum Bericht der Amnesty-Delegierten (englisch)

8. Mai 2012

Herzlichen Dank für Ihre Spende

Ihr Engagement ist unsere Stärke Herzlichen Dank für Ihre Spende