Briefmarathon 2009 Briefmarathon 2009: Neuer Rekord

21. Dezember 2009 - aktualisisert am 5. März 2010
Am Briefmarathon 2009 kam eine beeindruckende Zahl an Briefen zusammen. Zehntausende Menschen setzten sich für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein. Allein aus der Schweiz wurden rund 37 000 Briefe verschickt.

Briefmarathon-Standaktion der Amnesty-Gruppe Thun © AI

Die Briefe prangerten die Missachtung von Menschenrechten in sechs verschiedenen Fällen an und gingen an die Regierungen von Ägypten, Griechenland, Israel, Nicaragua und Nigeria. Daneben wurden zahlreiche Solidaritätskarten an Gewissensgefangene verschickt.

Die Schweizer Sektion von Amnesty International (AI) hat erneut einen wesentlichen Beitrag an den internationalen «Letter Writing Marathon» geleistet, bei welchem in 42 Ländern über 300 000 Briefe geschrieben worden sind – ein neuer Rekord!

Briefeschreiben in Cafés und Schulen

Fast 50 AI-Gruppen und rund 100 Schulen oder Schulklassen beteiligten sich an dem einwöchigen Anlass. Sie trugen den Briefmarathon in die Schulen ihrer Umgebung und veranstalteten Schreibateliers in Cafés, Läden oder Bibliotheken.

Während der Briefmarathon-Woche referierten die mexikanische Frauenrechtlerin Lucha Castro und die kongolesische Menschenrechtsverteidigerin Justine Masika an verschiedenen Schulen. Die beiden engagierten und mitreissenden Rednerinnen begeisterten die SchülerInnen für das Briefeschreiben. Eine Neuerung stellte die Kooperation mit der Buchhandlung Orell Füssli in Zürich dar, welche dem Briefmarathon im Rahmen des Weihnachtsverkaufs eine wichtige zusätzliche Plattform bot.