Briefe für Gewissensgefangene - die etwas andere (Vor-)Weihnachtsaktion in Ihrem Büro

Je mehr Menschen sich an den Briefaktionen zu Gunsten von Gewissensgefangenen beteiligen, desto grösser sind die Aussichten auf eine Freilassung oder Verbesserung ihrer Haftbedingungen. Deshalb versucht AI im sechzigsten Jubiläumsjahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) auch Firmen, Betriebe und Bürogemeinschaften dafür zu gewinnen, sich im Rahmen einer vorweihnächtlichen MitarbeiterInnenaktionen am Briefmarathon zu beteiligen.
Jeder Brief zählt: Briefmarathon auf dem Bundesplatz 2007 © Valérie Chételat

Was will Amnesty mit dem Briefmarathon erreichen?


Ziel des Briefmarathons ist es, in der Woche vom Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember weltweit möglichst viele Menschen dafür zu gewinnen, Briefe zu schreiben – Briefe an diejenigen Regierungen, die verantwortlich sind für unrechtmässige Inhaftierungen, Folter und Misshandlung oder die sonstige Gefährdung von Personen, die sich friedlich für ihre Überzeugungen und die Menschenrechte in ihrem Land eingesetzt haben.

Denn mit den Briefen wird eine gewisse Öffentlichkeit geschaffen und damit der Druck auf die Regierungen erhöht.

Wie könnten sich Firmen, Betriebe, Bürogemeinschaften etc. beteiligen?

  • In der Bürogemeinschaft, im Team: Schreibateliers in der Kaffeepause oder vor dem gemeinsamen Weihnachtsessen.
  • Im Gesamtbetrieb, in der gesamten Firma: Aufruf an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und im Rahmen einer betriebsweiten (Vor-)Weihnachtsaktion am Briefmarathon zu beteiligen
  • Darüber hinaus (Kunden und Kundinnen, Vereins- oder Verbandsmitglieder): Hinweise in (vor-)weihnächtlichen Kunden- und Mitgliederversänden  oder auf Ihrer Homepage.