© Amnesty International
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Briefmarathon 2018 Sie kämpfen gegen Ungerechtigkeit

November 2018
Im Rahmen des Briefmarathons von Amnesty («Write for Rights») werden weltweit über 2 Millionen Briefe und Solidaritätsbotschaften für Menschen in Gefahr verschickt. In diesem Jahr werden fünf Fälle von Frauen, die gegen Ungerechtigkeiten kämpfen, hervorgehoben.

Atena Daemi, Iran

Atena Daemi © Amnesty International

Atena Daemi träumt wie viele Iranerinnen und Iraner von der Abschaffung der Todesstrafe im Iran. Sie hat auf Facebook, Twitter und Instagram die Todesstrafe kritisiert, Flugblätter verteilt und an friedlichen Demonstrationen teilgenommen. Diese einfachen Handlungen wurden als «Beweismittel» genutzt, um sie zu sieben Jahren Gefängnis zu verurteilen.

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Gulzar Douichenova, Kirgistan

Gulzar Duisjenova © Amnesty International

Gulzar Douichenova hat ihr Leben dem Kampf gewidmet sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen in Würde leben und sich frei bewegen können. In einer Gesellschaft, in der von Frauen keine Stellungnahme erwartet wird und in der Menschen mit Behinderungen als «Invalide» gelten, wird sie täglich diskriminiert.

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Vitalina Koval, Ukraine

Vitalina Koval © Amnesty International

Vitalina Koval arbeitet hart daran, die LGBTI-Bevölkerung in ihrer Stadt Ujgorod zu unterstützen. Sie wurde jedoch angegriffen, nachdem sie eine friedliche Demonstration anlässlich des Internationalen Tages der Frauenrechte 2018 organisiert hatte. Die Verfolgung von LGBTI ist Teil einer allgemeinen Welle von Einschüchterungen durch rechtsextreme Gruppen in der Ukraine.

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Geraldine Chacón

Geraldine Chacon. © AI

Sie hat immer davon geträumt, sich für andere einzusetzen. Deshalb hilft Géraldine Chacón jungen Menschen in ihrer Heimatstadt, ihre Rechte zu verteidigen. Aber sie wird von den Behörden verfolgt, nur weil sie versucht, das Leben in ihrem Land zu verbessern.

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Nonhle Mbuthuma, Südafrika

Nonhle Mbuthuma © Amnesty International

Nonhle Mbuthuma führt im Namen ihrer Gemeinde einen Kampf gegen eine Minengesellschaft, die Titan auf ihrem angestammten Land ausbeuten will. Leider ist sie Einschüchterungen und Drohungen ausgesetzt und es wurde auch schon ein Attentat gegen sie verübt.

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 Hinweis: Das "Kopie an" dient nur zur Information. Amnesty kümmert sich um das Schreiben an die betroffenen Botschaften.

 

Weitere Informationen zum Briefmarathon auf www.briefmarathon.ch