Wettbewerb Alle sollen sich in Rorschach heimisch fühlen

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Erste Sprache: albanisch – zweite Sprache: serbisch – dritte Sprache: türkisch – vierte Sprache: portugiesisch

Gewonnen haben: Anita Mattes, Rorschach – Maya Leu, Teufen – Christine Gentina, Rorschach

 

Alle sollen sich in Rorschach heimisch fühlen

Die beiden Plakate stehen seit dem 26. Oktober auf dem Marktplatz in Rorschach, einen Monat lang. Es ist eine Antwort der Amnesty-Gruppe Rorschach auf die Aussage eines prominenten Lokalpolitikers im St. Galler Tagblatt Mitte September, der Islam habe hier nichts verloren. Dagegen erheben wir Widerspruch. Wir treten entschieden dafür ein, dass Muslime (wie auch alle anderen Menschen) sich in unserer Stadt geachtet, wohl und heimisch fühlen können. So steht es auch im Leitbild, das 2002/03 im Auftrag des Stadtrates in einem Findungsprozess mit 120 Leuten erarbeitet worden ist. Auch wenn dieses Leitbild vom Stadtrat so nie in Kraft gesetzt wurde, ist es in unserer Stadt, in der fast die Hälfte der Bewohner Ausländerinnen und Ausländer sind, doch eine gültige Zielsetzung. Die Amnesty-Gruppe Rorschach hat sich schon vor einigen Jahren wiederholt an öffentlichen Gesprächen eingehend mit dem Thema Islam auseinandergesetzt.