Ukraine Kiew-Pride nach Drohungen abgesagt

Die erste in Kiew geplante LGBT-Pride musste 30 Minuten vor Beginn abgesagt werden. Die Polizei hatte den OrganisatorInnen den Abbruch nahegelegt mit Verweis auf 500 Hooligans aus der rechtsextremen Szene, die den Marsch gewaltsam stoppen wollten.

Amnesty International fordert die ukrainische Polizei auf, sicherzustellen, dass auch Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT) ihre Rechte frei von Angst vor Gewalt und Einschüchterung ausüben können.

Zur internationalen Medienmitteilung (englisch)

22. Mai 2012