Prominente zeigen Gesicht – für Amnesty gegen Folter

Zahlreiche Prominente aus der Schweiz, unter ihnen Viktor Giacobbo, Gelson Fernandes, Melanie Winiger, Claudia Lässer und Linda Fäh, unterstützen Amnesty International ab heute im Kampf gegen Folter. Unter dem Motto «Es geschieht nicht mir aber jetzt» zeigen sie auf Plakaten und in Sozialen Medien ihr Gesicht und setzen sich gemeinsam mit Amnesty dafür ein, dass Regierungen in aller Welt wirksame Massnahmen gegen Folter ergreifen.

30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolter-Konvention dokumentiert Amnesty International auch heute noch Folter und Misshandlungen in 141 Ländern. In einigen Staaten handelt es sich um Einzelfälle, in vielen wird aber auch routinemässig oder systematisch gefoltert. Dabei gilt das Folterverbot absolut und ohne Ausnahme weltweit. Es gehört zum zwingenden Völkerrecht.

Trotzdem nimmt in weiten Teilen der Welt Folter sogar zu. Viele Regierungen rechtfertigen Folter unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit. Der stetige Fortschritt, der in den letzten 30 Jahren in diesem Bereich verzeichnet werden konnte, wird so wieder zunichte gemacht. Amnesty fordert deshalb, dass alle Regierungen den Kampf gegen Folter endlich ernst nehmen.

Mehr Informationen unter www.stopp-folter.ch.

«Die Regierungen verstecken sich hinter einer Doppelmoral: Sie bekennen sich zwar zum internationalen Folterverbot, unternehmen aber nichts gegen Folter oder ordnen sie sogar heimlich an. Es braucht öffentlichen Druck weltweit, damit die Regierungen ihren rechtlichen Pflichten endlich nachkommen und das Folterverbot respektieren», sagt Manon Schick, Geschäftsleiterin von Amnesty International Schweiz.

Amnesty-Aktionen gegen Folter
  • Zürich: Montag, 13.10.2014 ab 12:15 Uhr auf dem Züghusplatz (Paradeplatz Richtung Limmat)
  • Bern: Dienstag, 14.10.2014 ab 12:15 Uhr auf dem Bahnhofplatz kurz vor dem Baldachin
  • Genf: Mittwoch, 15.10.2014 ab 12:15 Uhr auf der Place du Molard

Medienmitteilung veröffentlicht: Bern, 13. Oktober 2014
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