25. November und 16 Tage Aktionszeit gegen Gewalt an Frauen

25. November 2010
Jedes Jahr zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem Menschenrechtstag am 10. Dezember finden weltweit Kampagnen und Aktionen für Frauenrechte und gegen Gewalt statt. In der Schweiz ist das gemeinsame Thema dieses Jahr die Waffengewalt im häuslichen Bereich.

«Was hier stört, stört auch zuhause» © AI

Amnesty International beteiligt sich mit einer kreativen Aktion am 25. November an verschiedenen Orten der Schweiz an der Lancierung der 16-Tage-Kampagne. Damit beginnt auch die Mobilisierung für die Initiative zum Schutz vor Waffengewalt, die am 13. Februar 2011 zur Abstimmung kommt. Denn leicht verfügbare Schusswaffen sind alltäglich die Ursache von Menschenrechtsverletzungen - bei uns zuhause, in der Schweiz und überall auf der Welt.

Mehr zur Kampagne «16  Tage gegen Gewalt an Frauen»

Mehr zum Thema «Schutz vor Waffengewalt» und zur  Volksinitiative

 

Nicaragua: Hinhören und handeln - gegen sexuelle Gewalt an Mädchen

Sexuelle Misshandlungen und Vergewaltigungen von Frauen sind in Nicaragua sehr häufig. Allein die gemeldeten Fälle liegen um die 1000 pro Jahr. Besonders beunruhigend: Zwei Drittel der Opfer sind jünger als 17 Jahre, und fast die Hälfte sogar jünger als 14!
Dazu kommt ein mangelndes Problembewusstsein in der Bevölkerung, Hürden bei Anklagen und im Justizsystem, sowie eine unglaublich restriktive Abtreibungsgesetzgebung - das alles verschlimmert die Situation der Betroffenen um ein Vielfaches.

Amnesty fordert Nicaragua mit Nachdruck auf, auf die Stimmen der Opfer zu hören und sich für sie einzusetzen. Informieren Sie sich und handeln Sie mit uns!

 

Bosnien-Herzegowina: Fordern Sie Gerechtigkeit für die Opfer von Kriegsvergewaltigungen!

Tausende von Frauen und Mädchen wurden während des Bosnienkrieges zwischen 1992 - 1995 vergewaltigt, zum Teil mit unglaublicher Brutalität. Ihre Berichte lösten weltweite Betroffenheit aus. Doch seither geschah wenig: Fünfzehn Jahre nach Kriegsende warten die Frauen noch immer auf Gerechtigkeit.

Amnesty fordert die neue Regierung auf, die ersten positiven Massnahmen ihrer Vorgängerin weiter zu führen und eine griffige Strategie für die Opfer der sexuellen Kriegsgewalt: Online-Aktion (englisch)