Get Up, Stand Up Get Up, Stand Up

Filme für die Menschenrechte Menschenrechte: anschaulich und spannend verfilmt

5. Dezember 2017
Wie können wir zeigen, dass die Menschenrechte nicht selbstverständlich sind und immer wieder verteidigt werden müssen? Dieser Frage stellte sich die Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) in einem Projekt mit Amnesty International. Studentinnen von Style & Design haben fünf kurze Filme für die Menschenrechte realisiert.

Die Studentinnen und Studenten der ZHDK hatten im Wahlpflichtmodul für Style und Design den Auftrag, sich mit dem Thema der Menschenrechte im historischen und gesellschaftlichen Kontext zu befassen und daraus einen Kurzfilm zu konzipieren. Dazu gehörte auch eine Einführung in Kameraführung und -technik, sowie Lichtgestaltung, Ton und Filmschnitt.

Die Projektbegleitung ZHDK: Eva Wandeler, Jacqueline Zünd, Simon Grab; Assistenz: Christian Imhof

Teambesuch-bei-SV.jpg

Die Macherinnen und ihre Dozentin präsentieren dem Amnesty-Team ihre Filme und ernten Riesenapplaus. © AICH

 

Die folgenden Menschenrechte wurden in den entstandenen Kurzfilmen thematisiert: 

Achtung der Menschenrechte

Der Film widmet sich dem ersten Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und ist eine Hommage an den «Seilimann», ein Kampagnenplakat von Amnesty Schweiz aus den 1970er Jahren. Durch das Lösen der Fesseln entsteht langsam der Schriftzug «Human Rights». Der Film soll unter die Haut gehen und zeigen, dass die Menschenrechte uns Freiheit schenken und dass wir sie schützen müssen.

Konzept und Regie: Céline Yvette Arnould, Anouk Schädler und Deborah Rhyner

Zum Kurzfilm: Achtung der Menschenrechte

 

Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit

Was nützt dir eine Seite ohne Buch? Was willst du mit einer Blume ohne Blütenblätter? Was willst du mit nur einer Socke? Wie willst du dich wehren ohne Verbündete? Wie willst du dich wehren, wenn du dich nicht versammeln kannst? Ein Videoclip über die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, die wir uns nicht nehmen lassen sollten. Artikel 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK).

Konzept und Regie: Jeanne-Vera Bourguignon und Lisa Witzig

Zum Kurzfilm: Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit

 

Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit / Recht auf Eheschliessung / Diskriminierungsverbot

Die drei Clips zeigen jeweils einen Verstoss gegen ein Menschenrecht. Die graue Hand steht für den Staat, welcher gewaltvoll in unser Privatleben eingreift. Je ein Gegenstand versinnbildlicht ein Menschenrecht, das von der eingreifenden Kraft – der grauen Hand – zerstört wird. Die reduzierte Bildsprache und die markante Ton-Ebene verdeutlichen, wie schwerwiegend Verstösse gegen die Menschenrechte sind und dass wir bei Verletzungen der Menschenrechte nicht wegschauen sollten. Artikel 9, 12, 14 der EMRK.

Konzept und Regie: Jill Böhringer und Vania Burri

Zum Kurzfilm zur Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit

Zum Kurzfilm zur Recht auf Eheschliessung

Zum Kurzfilm zur Diskriminierungsverbot