30. November: Cities for Life Mehr Licht gegen die Todesstrafe

11. November 2011
Städte in der ganzen Welt setzen ein Zeichen gegen die Todesstrafe, indem sie am 30. November ihre Monumente speziell beleuchten. Die Licht-Aktion wurde vor acht Jahren gestartet und ist überaus erfolgreich: Bisher haben sich schon mehr als 1200 Städte in 81 Ländern beteiligt.

Rom beleuchtet das Kolosseum, Brüssel das Atomium und Windisch im Aargau eine Kirche. Am 30. November, dem internationalen Tag «Cities for Life», feiern Städte und Kommunen in der ganzen Welt die erste Abschaffung der Todesstrafe durch einen Staat: die Toskana im Jahre 1786! Als die Aktion vor acht Jahren zum ersten Mal stattfand, beteiligten sich 80 Städte daran. Heute sind es mehr als 1200 Städte in 81 Ländern, die sich schon an der Initiative beteiligt haben, darunter 19 Städte und Gemeinden in der Schweiz.

Die Initiative ermöglicht nicht nur Städten mit der Beleuchtung ihrer Wahrzeichen und Monumente ein Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen. Viele Organisationen und Einzelpersonen machen den 30. November zu einem weltweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe. Lanciert wurde die Städte-Initiative von Gemeinschaft Sant’Egidio, unterstützt wird der Tag von der Koalition gegen die Todesstrafe WCADP, der in der Schweiz auch Amnesty International, Acat und Lifespark angehören. Hinweise zu Aktionen in der Schweiz finden Sie bei Acat und Sant’Egidio.