Abschlussaktion an der AI-Generalversammlung 2008 © Adrian Moser
Abschlussaktion an der AI-Generalversammlung 2008 © Adrian Moser

Geschichte

Die Schweizer Sektion von Amnesty International wurde 1970 in Zürich offiziell gegründet. Die erste Schweizer AI-Gruppe entstand jedoch bereits 1964 in Genf. Initiator war Sean Mac Bride, Mitbegründer

Die Schweizer Sektion von Amnesty International wurde 1970 in Zürich offiziell gegründet. Die erste Schweizer AI-Gruppe entstand jedoch bereits 1964 in Genf. Initiator war Sean Mac Bride, Mitbegründer und damaliger Generalsekretär von Amnesty International. 1974 erhielt er den Friedensnobelpreis.

Bis in die achtziger Jahre nahm die Zahl der Lokalgruppen stetig zu, später bildeten sich auch Themengruppen (zum Beispiel JuristInnen, Gesundheitsberufe, Todesstrafe), in denen sich die Aktivmitglieder seit den neunziger Jahren vermehrt engagieren.

Neue Strukturen und neue Themen

1976 wurde der erste MitarbeiterInnen angestellt, 1987 waren es 14, im Jahr 2000 verdoppelte sich die Zahl auf 28 Angestellte. Parallel dazu nahm auch die Anzahl der Unterstützungsmitglieder zu. Diese Veränderungen markierten gleichzeitig den Übergang von einer Gefangenenhilfsorganisation zu einer Menschenrechtsorganisation mit umfassendem Auftrag.

Neben der Einzelfallarbeit setzt sich Amnesty International heute strategisch für die Förderung der Menschenrechte und des Menschenrechtsschutzes auf nationaler und internationaler Ebene ein. Dazu leistet AI vermehrt Öffentlichkeitsarbeit, lobbyiert bei Behörden, Parlament und Regierung und engagiert sich für ein stärkeres Menschenrechtsbewusstsein in der Schweiz. 

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