«Sichtbar in Erinnerung» Ein nationaler Ideenwettbewerb von MyHappyEnd

13. Septmeber 2012
MyHappyEnd (der Zusammenschluss von 18 namhaften Schweizer Nonprofit-Organisationen) lanciert im Rahmen des diesjährigen Internationalen Tag des Testaments am 13. September 2012 einen Ideenwettbewerb mit dem Titel «Sichtbar in Erinnerung». Gesucht werden kreative Ideen für ein Zeichen der Erinnerung an all jene Menschen, die in ihrem Testament gemeinnützige Organisationen berücksichtigen.

Denn gemeinnützige Organisationen sind existenziell auf solche Legate und die besondere Grosszügigkeit über den Tod hinaus angewiesen. Mit dem Erinnerungszeichen soll die Bevölkerung dafür sensibilisiert werden und Legatspendern in aller Öffentlichkeit ein symbolhafter Dank für ihren Beitrag ans Gemeinwohl ausgesprochen werden.

In der Schweiz werden bislang jedes Jahr Vermögen von rund dreissig Milliarden Franken vererbt. Von diesem beachtlichen Erbkuchen gehen schätzungsweise lediglich ein bis eineinhalb Prozent an gemeinnützige Organisationen und Hilfswerke. Eine Zahl, die auch im internationalen Vergleich bescheiden ist, aber Geld, welches für die nachhaltige Finanzierung karitativer Projekte von grosser Bedeutung ist.

Derzeit verfasst weniger als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer ein Testament. Sehr oft besteht eine natürliche Hemmschwelle, ein Testament zu errichten, da damit über die Angelegenheiten nach dem eigenen Tode nachgedacht werden muss. Mit seinen Aktivitäten möchte MyHappyEnd diesen Anteil mittelfristig erhöhen.

Der Ideenwettbewerb ist eine ergänzende Massnahme zu einer breit angelegten TV-Spot-Kampagne, mit der MyHappyEnd dafür sensibilisieren möchte, dass auch gemeinnützige Organisationen in Testamenten berücksichtigt werden können.

Gemeinsam mit einer hochkarätigen Jury, zusammengesetzt aus prominenten und kompetenten Persönlichkeiten der Kunst- und Kreativbranche (siehe weiter unten), sucht MyHappyEnd unter Schweizer Kreativschaffenden nach künstlerisch wertvollen Ideen, die sich auf feinfühlige und schöpferische Art und Weise mit der Thematik «Sterben und Vererben» auseinandersetzen. Ein gesellschaftliches Tabuthema, «welches Emotionen auslöst, wirtschaftlich von grosser Bedeutung ist und aktuell auf der politischen Agenda steht», so Beatrice Gallin, Geschäftsführerin von MyHappyEnd.

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten, Absolventen, Young-Professionals und Professionals aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur. Die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt online über die Website von MyHappyEnd www.myhappyend.org, der Bewerbungsschluss ist am 13. Dezember 2012.