Einzelne Menschen haben schon in der Vergangenheit immer wieder Erstaunliches bewirkt, indem sie eine konsequente Haltung eingenommen haben, seien es die Bürgerrechtler in den USA, die Anti-Apartheid-Aktivistinnen in Südafrika oder Frauenrechts- und LGBTI-Bewegungen in der ganzen Welt. Und auch 2016, so beim Protest gegen rassistische Polizeigewalt in den USA. © REUTERS/Jonathan Bachman
Einzelne Menschen haben schon in der Vergangenheit immer wieder Erstaunliches bewirkt, indem sie eine konsequente Haltung eingenommen haben, seien es die Bürgerrechtler in den USA, die Anti-Apartheid-Aktivistinnen in Südafrika oder Frauenrechts- und LGBTI-Bewegungen in der ganzen Welt. Und auch 2016, so beim Protest gegen rassistische Polizeigewalt in den USA. © REUTERS/Jonathan Bachman

Amnesty International Report 2016/17 Es ist Zeit, für unsere Rechte einzutreten

22. Februar 2017
Es ist Zeit, zusammenzustehen und der Rhetorik des Hasses und der Ausgrenzung entgegenzuhalten. Amnesty International ruft die Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, sich für eine offene Gesellschaft zu engagieren, die die Menschenrechte beschützt.

2016  war das Jahr, in dem viel von «wir gegen die Anderen» gesprochen wurde, in dem nationale Interessen über die Menschenrechte gestellt wurden. Wenn weitere Länder dieser gefährlichen Tendenz folgen, sind die Menschenrechte ernsthaft in Gefahr.

Menschenrechtsjahr 2016: Betrachten Sie die Gallerie mit traurigen Höhepunkten des Berichtsjahres

Wir können uns beim Schutz unserer bürgerlichen Freiheiten nicht auf Regierungen verlassen, deshalb müssen wir selbst für unsere Rechte eintreten. Wir müssen uns zusammentun und dem Angriff auf seit Langem geltende Menschenrechte entgegentreten. Wir sitzen keinen Reden auf, die uns weissmachen wollen, dass wir unsere Rechte im Tausch gegen Wohlstand und Sicherheit aufgeben müssen.

Kleine Aktionen einzelner Menschen können tatsächlich etwas bewirken, wenn wir für die Verteidigung der Menschenrechte aufstehen. Doch weltweite Solidarität ist wichtig, wenn wir einander vor Regierungen schützen wollen, die abweichende Meinungen gern als Bedrohung der nationalen Sicherheit und wirtschaftlichen Entwicklung darstellen.

Für die Menschenrechte war 2016 kein gutes Jahr. Der Einsatz lohnt sich aber! Hier einige Beispiele aus 2016, die dies veranschaulichen.

 

Yves Makwambala

«Jeder Brief, jeder Besuch, jedes Wort hat uns und unsere Entschlossenheit in diesem langen aber gerechten Kampf für Freiheit und Demokratie stärker gemacht».

Yves Makwamba, Aktivist aus der DR Kongo, der im August 2016 aus dem Gefängnis freikam.

 

 

Angesichts der Politik der Ausgrenzung und der Angriffe auf die Menschenrechte ist es jetzt besonders notwendig, dass wir für Menschenrechte einstehen! Machen Sie mit!