Zürich, 31. Mai 2017 Dokumentarfilm Agrokalypse

Ein Film über den Sojaanbau und dessen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.

Brasilien ist einer der grössten Sojaproduzenten der Welt. Auf einer Fläche so gross wie Deutschland wachsen dort Soja-Monokulturen. Die brasilianischen Farmer setzen dabei fast ausschliesslich auf gentechnisch verändertes Soja. In Kombination mit den «dazugehörigen» Spritz- und Düngemitteln ist es ein Milliardengeschäft.

Doch der Preis ist hoch: Riesige Flächen tropischer Wälder werden jedes Jahr abgeholzt – meistens illegal. Und dort wo dieses Soja wächst, ist das Volk der Guarani-Kaiowá seit jeher zuhause. Ein einst unberührter Urwald bot ihnen alles, was sie zum Leben brauchen. Heute hingegen finden sich dort unendliche Sojafelder und ausgelaugte Agrarwüsten. Dazwischen leben Guaraní-Kaiowá als Vertriebene, in staatlichen Reservaten und provisorisch errichteten Elendsvierteln.
«AGROKALYPSE – der Tag an dem das Gensoja kam» zeichnet ein vielschichtiges und präzises Bild über den rasant wachsenden Sojaanbau und über die Auswirkungen, die unser Konsumverhalten auf Natur, Mensch und Umwelt haben.

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19h-20h30
Photobastei, Sihlquai 125, 8005 Zürich

Weitere Informationen zum Film (Regie: Marco Keller, 60min., Film mit deutschen Untertiteln).