Zürich, 9. April 2020 The Dichotomy of Us – Ausstellung in der Photobastei Zürich

Queeramnesty präsentiert Arbeiten der Fotojournalistin Nadia Horsted-Narejo. Sie erzählen die Geschichten von LGBTI*-Menschen in Gambia und Pakistan, die nicht frei und offen leben können.

Gambia und Pakistan sind Länder, in denen die persönlichen Geschichten von unterdrückten Minderheiten zu selten gehört werden. Vor dem Hintergrund der Geschichte und Kultur dieser Länder erzählen Nadia Horsted-Narejos Fotos die Geschichten von LGBTI*-Menschen im Zwiespalt aus Geschlechterrollen, Identität und Sexualität.

In Gambia gibt es keine sicheren Orte für LGBTI*-Menschen. Ständiges Verstecken, Furcht vor Inhaftierung und Verfolgung bestimmen das Leben jeder Person, die von der heterosexuellen und binären Geschlechternorm abweicht. «An act of gross indecency» zeigt die Anonymität der Betroffenen und porträtiert gleichzeitig ihre innersten Gefühle, Wünsche und Ängste.

In Pakistan leben Hirjas (trans Frauen) am Rand der Gesellschaft, sind aber dennoch ein traditioneller Teil von ihr, sichtbar in der Nacht auf den Strassen und Märkten. «Ladies of Lahore» präsentiert sie als die starken Frauen, die sie sind – mit der Last ihrer Geschichte und Kultur, die sie jeden Tag auf ihren Schultern tragen.

Am Eröffnungsabend findet eine Podiumsdiskussion statt, mit der Fotografin Nadia Horsted-Narejo, der aus Gambia stammenden Menschenrechtsaktivistin Leila les Ibraheem und dem dänisch-pakistanischen Filmemacher Saadat Munir.

Donnerstag, 9. April bis Sonntag, 26. April, Photobastei, Sihlquai 125, Zürich

Vernissage mit Podiumsdiskussion in der Photobastei: Donnerstag, 9. April, 18.30 Uhr

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