© zvg
© zvg

Gruppen Podiumsdiskussion - Schlagabtausch an der Uni Luzern

27. Februar 2014
VertreterInnen von Amnesty, Parteien und Wirtschaft haben an einem Amnesty-Podium in Luzern zum Thema Wirtschaft und Menschenrechtsverletzungen die Klingen gekreuzt.

10. Dezember 2013, internationaler Tag der Menschenrechte, Universität Luzern. Um 19 Uhr ist der Saal mit über 100 Besucherinnen und Besuchern komplett voll. Es kommen vor allem Studierende der Universität Luzern, aber auch Interessierte von ausserhalb finden den Weg an die Podiumsdiskussion über «Wirtschaft und Menschenrechtsverletzungen – Wer trägt welche Verantwortung?» der Unigruppe Luzern. Moderiert wird die Diskussion von Frau Nelly Keune, von der Neuen Luzerner Zeitung. Als Vertreterinnen der «Recht ohne Grenzen Kampagne» eingeladen sind Danièle Gosteli Hauser, Kampagnen­verantwortliche Wirtschaft und Menschen­rechte von Amnesty Schweiz, und Prisca Birrer-Heino, SP Nationalrätin Kanton Luzern. Die Seite der Wirtschaft wird von Kurt Inderbitzin, BDP Präsident Kanton Luzern sowie Regina Ammann, Chefin von Public Policy bei Syngenta, vertreten.

Die beiden Seiten stürzen sich denn auch gleich in eine rege Diskussion: Argumente für und gegen staatliche Ein­griffe in die Wirt­schafts­­­praktiken multi­nationaler Unter­nehmen, Erfahrungs­­­berichte von Menschen­rechts­­­verletzungen in betrof­fenen Ländern und Be­­teuerung einer gewissenhaften Um­­setzung der eigenen Leitprinzipien, wechseln sich Schlag auf Schlag ab. Das Fazit: Ein gelungener Abend mit interessanten Gästen und engagierten Voten.

Manuela, Amnesty Students Luzern