Das Youthmeeting als Graphic Recording ©Paz a.k.a. Sarah Blaser
Das Youthmeeting als Graphic Recording ©Paz a.k.a. Sarah Blaser

AI YOUTH Youthmeeting und Generalversammlung Eine geballte Ladung Youth-Power: So waren das Youthmeeting und die GV 2020

Das online Youthmeeting und die Generalversammlung 2020 sind Geschichte. Bei den beiden Veran-staltungen kamen viele junge engagierte Menschen zu Wort und haben ihre Sicht der Dinge dargestellt. Welche Themen bei ihren packenden Inputs im Zentrum standen und welche Lieder sie motivieren erfährst du in diesem Rückblick.

Am Dienstag, 30. Juni 2020, fanden das digitale Youthmeeting von Amnesty Youth und die ebenfalls virtuelle Generalversammlung von Amnesty Schweiz statt. Obwohl beide Veranstaltungen nicht wie gewohnt physisch stattfinden konnten, kamen viele junge Aktivist*innen zu Wort und sorgten für spannende Beiträge. Im Zentrum standen dabei die inklusive Sprache, die Konzernverantwortungsinitiative und Self- sowie Community-Care.

Viel Power am Youthmeeting
«Junge Aktivist*innen verfügen über eine grosse Energie, Motivation und Innovation. Wir haben unsere eigene Expertise, von der man lernen kann!»
, so die Amnesty Youth Aktivistin Laura Russo. Genau das haben die jungen Aktivist*innen am Youthmeeting klar gemacht. Ein Beispiel dafür ist das Postulat, welches von Amnesty Youth an der GV von Amnesty International eingereicht wurde und das Ziel hatte, inklusive Sprache in der Organisation durchzusetzen. Der Aktivist Denis Sorie stellte das Postulat während dem Youthmeeting vor. Er stellte klar, dass Amnesty als Menschenrechtsorganisation eine Verantwortung hat, alle Menschen einzuschliessen. Wer sprachlich nicht eingeschlossen wird, wird aktiv ausgeschlossen: «nicht mitgesagt heisst eben nicht mitgemeint. Wir müssen eine Sprache verwenden, die niemanden ausschliesst!».

Dass auch das Coronavirus junge engagierte Menschen nicht vom Aktivismus für die Menschenrechte abhalten kann, stellte der Aktivist Dario Heierli klar: «Für uns als Amnesty Mitglieder ist auch das Engagement Teil unserer Identität». Er zeigte auf, wie wichtig es ist, in solchen Zeiten als gleichgesinnte zusammenzustehen. Das gibt Kraft und fördert die Motivation. So organisierte er in den ersten Wochen des Lockdowns mit seiner Youth-Gruppe einen Unterstützungsdienst für betroffene Mitmenschen. Auch das ist Aktivismus.

Gemeinsam haben die Aktivist*innen eine Spotify-Playlist erstellt mit Power Songs, die sie durch den Lockdown motiviert und inspiriert haben.

Youth-Aktivist*innen vereint an der Generalversammlung
An der abendlichen Generalversammlung haben Youth Aktivist*innen den Ton angegeben. Den Anfang machte Denis Sorie mit der Vorstellung des Youth-Postulats. Mit einem überzeugenden Input sorgte er dafür, dass das Postulat von 93% den Stimmberechtigten angenommen wurde. Später sorgten die Aktivistinnen Elettra Bernasconi und Laura Russo für Aufsehen. Elettra stellte klar, das Aktivismus ein wichtiger Bestandteil der Kampagne zur Konzernverantwortung ist: «Wir müssen die Menschen auf die Menschenrechtsverletzungen der multinationalen Konzerne sensibilisieren». Laura ergänzte, dass dabei unbedingt auf junge Aktivist*innen gehört werden müsse: «Seht junge Menschen nicht einfach als Ergänzung um Diversität zu erreichen. Akzeptiert, dass ihr von uns lernen könnt». Bei ihren Beiträgen wurden die sprechenden Aktivist*innen unterstützt durch andere Youth-Mitglieder, welche ihre Kamera einschalteten und einen gemeinsamen Hintergrund einfügten.

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