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Setzen Sie sich für Sadia Moalim Ali ein:
Senden Sie einen Appellbrief per Post, per E-Mail und tweeten/posten Sie in den sozialen Medien (X/Twitter oder Facebook)
| Mitmachen bis 24. August 2026 |
Briefvorlagen
Portokosten Postversand:
Europa: CHF 1.90
Übrige Länder: CHF 2.50
Schweiz (für Kopien an die Botschaft): A-Post CHF 1.20 / B-Post CHF 1.–
Weltweite Briefzustellung: Der Versand von Briefen ist in fast alle Länder möglich. Trotzdem kann der Zustellservice aus unterschiedlichen Gründen zeitweise eingestellt werden. Wir aktualisieren die Infos soweit möglich. Bitte prüfen Sie vorher bei der Schweizer Post, ob Briefe im Zielland aktuell zugestellt werden: Verkehrseinschränkungen ›
Social Media: Infos, Vorschläge und Adressen finden Sie unter SOCIAL MEDIA GUIDE
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Adressen
HE Hassan Sheikh Mohamud
President of the Federal Republic of Somalia
Office of the President
Villa Somalia
Mogadishu
SOMALIA
E-Mail: info@presidency.gov.so
X/Twitter: @HassanSMohamud
Facebook: Sadia Moalim Ali
→ Wichtige zusätzliche Zielpersonen im SOCIAL MEDIA GUIDE !
Kopien an
Ambassade de la Répuplique de Somalie
Rue de Monthoux 64
1201 Genève
Fax: 022 731 84 12
E-Mail: genevamission@mfa.gov.so
Social Media Guide
Targets:
→ All targets are critical and should be tagged to maximise pressure for the release of Sadia Moalim.
President of the Federal Republic of Somalia
X/Twitter: @HassanSMohamud
Facebook: Hassan Sheikh Mohamud
Somali Police Commissioner
X/Twitter: @GenAsadOsman
Facebook: Somali Police Force
Director General, National Intelligence and Security Agency.
X/Twitter:@mahadsalad
X/Twitter:@HSQ_NISA
Embassies in Somalia
British Embassy Somalia Mogadishu
X/Twitter: @UKinSomalia
Ambassador Charles King
X/Twitter: @CharlesKingFCOD
EU Delegation Somalia
X/Twitter:EU_in_Somalia
US Embassy Mogadishu Somalia
X/Twitter:@US2SOMALIA
Additional Targets:
Somali Police Commissioner, General Asad Osman Abdullahi
X/Twitter: @GenAsadOsman
Facebook: Asad Osman Abdullahi
Somali Police Force
X/Twitter:@SoPoliceForce
Facebook: Somali Police Force
Banaadir Regional Police Commissioner Mahdi Omar Mumin (also known as Maalin Mahdi)
X/Twitter: @MahdiOMumin
Facebook: Mahdi Omar Mumin
Director General, National Intelligence and Security Agency.
X/Twitter:@mahadsalad
X/Twitter:@HSQ_NISA
Suggested messages:
- If online criticism leads to detention, no one is safe. #FreeSadiaMoalim #EndArbitraryDetention
- Sadia Moalim Ali should be at home with her family, not in detention for speaking out. #FreeSadiaMoalim #EndArbitraryDetention
- Detained for speaking out. #FreeSadiaMoalim #EndArbitraryDetention
Hashtag:
#FreeSadiaMoalim
#EndArbitraryDetention
Hintergrund
Am 12. April wurde die Tuktuk-Fahrerin Sadia Moalim Ali in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, von Angehörigen des nationalen Geheimdienstes festgenommen. Die Aktivistin wurde nur wegen ihres Engagements in den Sozialen Medien und bei friedlichen Protesten zur Zielscheibe. Sadia Moalim Ali wurde zwei Tage auf dem Polizeirevier Hamar Jajab festgehalten. Am 14. April verlegte man sie in das Zentralgefängnis von Mogadischu. Dort ist sie bis jetzt inhaftiert. Ihre Familie weiss nicht, ob sie angeklagt wurde, doch glaubwürdige Quellen berichteten Amnesty International, dass der Polizei vom Gericht Banadir die Erlaubnis erteilt wurde, Sadia Moalim Ali für weitere Ermittlungen 90 Tage lang festzuhalten. Ihre Inhaftierung steht ausschliesslich im Zusammenhang mit der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte. Amnesty International fordert die somalischen Behörden auf, sie sofort und bedingungslos freizulassen.
Sadia Moalim Ali ist eine Tuktuk-Fahrerin und engagiert sich zu gesellschaftlichen Themen. Am 12. April nahmen Angehörige des somalischen Geheimdienstes (National Intelligence and Security Agency – NISA) die 27-Jährige im Bezirk Hodan in der Hauptstadt Mogadischu fest. Sadia Moalim Ali wurde zunächst auf dem Polizeirevier Hamar Jajab inhaftiert, bevor sie am 14. April in das Zentralgefängnis von Mogadischu verlegt wurde, wo sie bis jetzt festgehalten wird. Sie hat keinen Zugang zu einem Anwalt, und ihre Familie weiss nichts von einer formellen Anklage gegen sie. Amnesty International hat aber erfahren, dass die Polizei vom Gericht Banadir die Erlaubnis erhalten hat, Sadia Moalim Ali 90 Tage lang festzuhalten, in denen weitere Ermittlungen durchgeführt werden. Sadia Moalim Ali wird von den Behörden ausschliesslich im Zusammenhang mit der friedlichen Äusserung ihrer Ansichten im Internet ins Visier genommen. Sie nutzt Social-Media-Plattformen, darunter Facebook und TikToK, um die somalische Regierung zu kritisieren und sich vor allem gegen die mutmassliche Korruption in der Regierung, die Jugendarbeitslosigkeit, die Vetternwirtschaft hoher Regierungsbeamter, die hohe Besteuerung und die hohen Kraftstoffpreise auszusprechen. In einem Video sagte sie, wenn ihr etwas zustossen sollte, läge die Verantwortung beim Präsidenten.
Seit Mitte 2022 gehen die somalischen Behörden systematisch und in zunehmendem Masse gegen die Menschenrechte vor, einschliesslich der Rechte auf freie Meinungsäusserung, Vereinigungsfreiheit und friedliche Versammlung, und versuchen mit willkürlichen Festnahmen, Inhaftierungen, Schikanen, Drohungen und Einschüchterungen Journalist*innen, Medienhäuser, Aktivist*innen und andere Personen, die friedlich abweichende Meinungen äussern, zum Schweigen zu bringen. Diese weit verbreiteten Angriffe stellen einen klaren Verstoss gegen die Verpflichtungen Somalias im Rahmen der internationalen Menschenrechtsnormen dar, an die die Regierung gebunden ist. Die somalischen Behörden müssen unbedingt ihre nationalen und internationalen Menschenrechtsverpflichtungen und -zusagen einhalten, einschliesslich der Achtung und Gewährleistung des Rechts auf freie Meinungsäusserung, Vereinigungsfreiheit, friedliche Versammlung und Medienfreiheit.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Sadia Moalim Ali wegen ihres Engagements festgenommen wurde. Bereits am 12. März wurde sie wegen ihres Protests gegen die gestiegenen Kraftstoffpreise verhaftet, vor Gericht gestellt und erst nach vier Tagen wieder freigelassen.
Seit Präsident Hassan Sheikh Mohamud Mitte 2022 sein Amt antrat, sind die Rechte auf freie Meinungsäusserung, Vereinigungsfreiheit, friedliche Versammlung und Medienfreiheit in Somalia stark eingeschränkt worden. Journalist*innen und andere Aktivist*innen werden von Sicherheitskräften angegriffen und sind Drohungen, Schikanen, Einschüchterungen, Schlägen, willkürlichen Festnahmen und ungerechtfertigter Strafverfolgung ausgesetzt.
Seit 2025 versucht die Regierung verstärkt, Journalist*innen, die über Themen von öffentlichem Interesse berichten, darunter u.a. Zwangsräumungen, zu kontrollieren und zu zensieren. Am 16. März erliess der Informationsminister eine Richtlinie, die die Veröffentlichung von «Aussagen oder Nachrichten, die die nationale Sicherheit gefährden könnten» oder «die direkt oder indirekt Informationen missbrauchen oder fälschen» verbietet.
Details
| UA-Nummer: Erscheinungsdatum | Aktualisiert am: Index: |
UA 036/26 24.04.2026 | AFR 52/0919/2026 |
| Voraussichtlich mitmachen bis: | 24. August 2026 |
| Ganze Urgent Action (Word): | deutsch english |
| Nur der Modellbrief (Word): | deutsch english |
Da sich eine Situation ändern kann, prüfen Sie bitte vor dem Versenden, ob die Briefaktion noch aktiv ist.
English version
Release arbitrarily detained activist
On 12 April, Sadia Moalim Ali, a tuktuk (rickshaw) driver and social activist, was arrested in Mogadishu, Somalia’s capital, by officers of the National Intelligence Agency for her activism – both on social media and in peaceful protests. She was initially detained at Hamar Jajab Police Station for two days before being transferred to the Mogadishu Central Prison on 14 April where she remains detained. Her family is not aware of any formal charges against her, but credible sources have told Amnesty International that the police secured orders from the Banadir Regional Court allowing them to hold her for 90 days pending further investigations. Her detention is linked solely to the peaceful exercise of her human rights. Amnesty International urges the Somali authorities to immediately and unconditionally release her.
This is not the first time Sadia Moalim Ali has been arrested for her activism, she was previously arrested on 12 March for protesting increased fuel prices, taken to court, and was released after four days of detention, further indicating a pattern of targeting in relation to her peaceful exercise of the right to protest.
Since mid to late 2022 when President Hassan Sheikh Mohamud took office, the rights to freedom of expression, association, peaceful assembly and media freedom, have been severely restricted in Somalia. Journalists and other activists have been attacked by security forces and subjected to threats, harassment, intimidation, beatings, arbitrary arrests and unfair prosecution.
Since 2025, the government stepped up attempts to control and censor journalists reporting on public interest issues, including insecurity and forced evictions. On 16 March, the minister for information issued a directive banning the publication of «statements or news that could threaten national security» or «that directly or indirectly misuses or fabricates information».
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Please take action before 24 August 2026.
You'll find all necessary adddress- and social media information above. English model letter as a word-file.