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| Mitmachen bis 19. August 2026 |
Briefvorlagen
Portokosten Postversand:
Europa: CHF 1.90
Übrige Länder: CHF 2.50
Schweiz (für Kopien an die Botschaft): A-Post CHF 1.20 / B-Post CHF 1.–
Weltweite Briefzustellung: Der Versand von Briefen ist in fast alle Länder möglich. Trotzdem kann der Zustellservice aus unterschiedlichen Gründen zeitweise eingestellt werden. Wir aktualisieren die Infos soweit möglich. Bitte prüfen Sie vorher bei der Schweizer Post, ob Briefe im Zielland aktuell zugestellt werden: Verkehrseinschränkungen ›
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Adressen
Präsident:
Miguel Díaz-Canel
Presidente de Cuba
Hidalgo Esq. 6, Plaza de La Revolución
CP 10400, La Habana
CUBA
Twitter/X: @DiazCanelB (= die beste Möglichkeit, den Präsidenten zu erreichen)
E-Mail: despacho@presidencia.gob.cu
Facebook: @MDiazCanelBMiguel Díaz-Canel
Kopien an
Botschaft der Republik von Kuba
Gesellschaftsstrasse 8
3012 Bern
Fax: 031 302 98 30
E-Mail: embacuba.berna@bluewin.ch
Social Media Guide
Main target:
X/Twitter: @DiazCanelB
Facebook: /MDiazCanelB
Instagram: @presidenciadecuba
Suggested hashtags:
#FreeJonathanMuir #LibertadParaJonathan #CubaSinRepresion
Suggested copy for social media:
English:
#Cuba: Jonathan David Muir Burgos is 16. He has been detained in Cuba after protests in Morón and is reportedly being held in a prison, with serious concerns for his health and safety. President @DiazCanelB: release Jonathan immediately and protect his rights. #FreeJonathanMuir #CubaSinRepresion
Spanish:
#Cuba: Jonathan David Muir Burgos tiene 16 años. Fue detenido en Cuba tras las protestas en Morón y estaría recluido en prison, con graves preocupaciones por su salud y seguridad. Presidente @DiazCanelB: liberen a Jonathan de inmediato y protejan sus derechos. #LibertadParaJonathan #CubaSinRepresion
Hintergrund
Es besteht grosse Sorge über die Inhaftierung von Jonathan David Muir Burgos, einem 16-jährigen kubanischen Teenager. Jonathan Muir soll in Canaleta, einem Gefängnis für Erwachsene in der nordkubanischen Provinz Ciego de Ávila inhaftiert sein. Ihm wird «Sabotage» vorgeworfen. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, der mit 15 Jahren Haft bestraft werden kann. Seine Inhaftierung als Minderjähriger wirft die Frage auf, ob in seinem Fall die internationalen Menschenrechtsstandards eingehalten werden, darunter die Verpflichtungen Kubas aus dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes.
Seine Familie hat sich öffentlich darüber geäussert, dass sich Jonathans körperlicher und seelischer Zustand in der Haft verschlechtert. Er soll an einer chronischen Hautkrankheit und anderen gesundheitlichen Problemen leiden. Sei-ne Familie hat erklärt, dass er geschwächt ist und nicht die richtigen Medikamente erhält. Die Familie sorgt sich auch um seine Sicherheit im Gefängnis. Diese Zustände erfordern sofortige Massnahmen der Behörden, um sein Leben, sei-ne Gesundheit und seine Integrität zu schützen.
Jonathan David Muir Burgos ist ein 16-jähriger Jugendlicher aus Morón in der Provinz Ciego de Ávila. Er wurde am 16. März 2026 festgenommen, als er und sein Vater, der evangelische Pastor Elier Muir, einer polizeilichen Vorladung folgten. Die Proteste, an denen er am 13. März teilnahm, fanden vor dem Hintergrund lang anhaltender Stromausfälle, Lebensmittelknappheit, einer Verschlechterung der Grundversorgung und wachsender sozialer Unzufriedenheit auf Kuba statt.
«Sabotage» ist eine der schwersten Anschuldigungen im kubanischen Strafrecht. Medienberichten und Menschenrechts-organisationen zufolge wurde Jonathan Muir in das Erwachsenengefängnis Canaleta in Ciego de Ávila gebracht. Seine Familie hat öffentlich erklärt, dass er unter Bedingungen festgehalten wird, die seine physische und psychische Gesundheit beeinträchtigen.
Jonathan leidet an Dyshidrose, einer chronischen Hauterkrankung, die zu starker Trockenheit, Rissen und Schmerzen führen kann. Seine Familie hat erklärt, dass sich sein Zustand in der Haft aufgrund des Mangels an angemessener medizinischer Versorgung verschlimmert hat. Aus jüngsten öffentlichen Berichten geht auch hervor, dass seine Eltern ihn bei einem Gefängnisbesuch schwach und emotional gestört vorfanden und dass die Familie um seine Sicherheit im Gefängnis fürchtet.
Nach den internationalen Menschenrechtsnormen darf der Freiheitsentzug bei Minderjährigen nur als letztes Mittel und für die kürzeste angemessene Zeit angewendet werden. Minderjährige, denen die Freiheit entzogen ist, müssen menschlich und unter Berücksichtigung ihres Alters und ihrer Bedürfnisse behandelt werden. Sie müssen von den Erwachsenen getrennt werden, es sei denn, es liegt im Interesse des Kindes, dies nicht zu tun, und sie müssen umgehend Zugang zu rechtlichem Beistand, familiären Kontakten und angemessener medizinischer Versorgung haben.
Die Inhaftierung von Jonathan Muir Burgos erregt in der Öffentlichkeit Besorgnis, weil sie in ein grösseres Muster der Kriminalisierung von Protest und Dissens auf Kuba zu passen scheint. In dieses Muster passen auch schwere strafrechtliche Anklagen gegen Personen, die lediglich an einer Demonstration teilgenommen haben. Amnesty International hat wiederholt dokumentiert, dass die kubanischen Behörden willkürliche Inhaftierungen, Schikanen, Strafverfahren und Gefängnisstrafen gegen Menschen verhängen, die friedlich von ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung und friedliche Versammlung Gebrauch machen.
Amnesty International fordert die kubanischen Behörden auf, alle Menschen, die nur wegen der friedlichen Ausübung ihrer Menschenrechte inhaftiert sind, umgehend freizulassen. In Jonathan Muirs Fall müssen die Behörden sofort handeln, um das Leben, die Gesundheit, die Sicherheit und die Unversehrtheit des Minderjährigen zu schützen und sicherzustellen, dass alle Verfahren in vollem Umfang den internationalen Standards der Jugendgerichtsbarkeit und fairen Verfahren entsprechen.
Details
| UA-Nummer: Erscheinungsdatum | Aktualisiert am: Index: |
UA 049/26 19.05.2026 | - AMR 25/1001/2026 |
| Voraussichtlich mitmachen bis: | 19. August 2026 |
| Ganze Urgent Action (Word): | deutsch english |
| Nur der Modellbrief (Word): | deutsch english español |
Da sich eine Situation ändern kann, prüfen Sie bitte vor dem Versenden, ob die Briefaktion noch aktiv ist.
English version
Teenager detained in adult prison
Jonathan Muir Burgos, 16, has been detained since 16 March 2026 after protests in Morón, Ciego de Ávila, against prolonged power cuts and food shortages. He is reportedly held in the Canaleta prison. He is charged of «sabotage», a serious crime with a possible 15-year prison sentence. His family reports his physical and psychological health deterioration and lack of access to adequate medical care. We call on authorities to immediately release Jonathan Muir Burgos and, pending his release, protect him from violence and ill-treatment, from been held with adults, and provide adequate medical care, and regular family and lawyer's access.
Jonathan David Muir Burgos is a 16-year-old Cuban teenager from Morón, in the province of Ciego de Ávila. He was detained on 16 March 2026 after he and his father, evangelical pastor Elier Muir, reportedly attended a police summons following protests that took place in Morón on 13 March 2026. Those protests occurred in a context of prolonged power cuts, food shortages, deterioration of basic services and growing social discontent in Cuba.
Jonathan has reportedly been accused of «sabotage», one of the most serious charges in Cuban criminal law. Media reports and statements from human rights organizations indicate that he was transferred to Canaleta, an adult prison in Ciego de Ávila. His family has publicly stated that he is being held in conditions that are affecting his physical and psychological health.
Jonathan reportedly suffers from dyshidrosis, a chronic skin condition that can cause severe dryness, cracking and pain, and his family has said that his condition has worsened in detention due to lack of adequate medical care. Recent public reports also indicate that his parents found him weak and emotionally distressed during a prison visit and that the family fears for his safety inside the prison.
Under international human rights law, deprivation of liberty of children must be used only as a measure of last resort and for the shortest appropriate period of time. Children deprived of liberty must be treated with humanity and in a manner that takes into account their age and needs. They must be separated from adults unless it is considered in the child’s best interest not to do so, and they must have prompt access to legal assistance, family contact and appropriate medical care.
His detention has drawn public concern because it appears to fit a broader pattern in Cuba of criminalising protest and dissent, including through the use of serious criminal charges against people accused of participating in demonstrations. Amnesty International has repeatedly documented the Cuban authorities’ use of arbitrary detention, harassment, criminal proceedings and prison sentences against people for peacefully exercising their rights to freedom of expression and peaceful assembly.
Amnesty International calls on Cuban authorities to immediately release all people detained solely for peacefully exercising their human rights. In Jonathan’s case, the authorities must act urgently to protect a child’s life, health, safety and integrity, and ensure that any proceedings comply fully with international juvenile justice and fair trial standards.
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Please take action before 19 August 2026.
You'll find all necessary adddress- and social media information above. English model letter as a word-file.