News
- Kolumbien
Historischer Friedensschluss mit Fragezeichen
Über 50 Jahre lang dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla. Am 26. September 2016 haben nun beide Parteien in Cartagena ein historisches Friedensab...
- Ungarn
Unwürdige Behandlung von Asylsuchenden ist politisches Kalkül
In Ungarn werden Menschen auf der Flucht schlecht behandelt, ihnen wird der Zugang zu einem Asylverfahren erschwert. Im Vorfeld des Referendums erreicht die gegen Flüchtlinge gerichtete politische Rhe...
- Mexiko
Nach dem Verschwinden von 43 Studenten in Ayotzinapa: Zwei Jahre Untätigkeit der Regierung
Der fehlende Wille des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto, das gewaltsamen Verschwinden von 43 Studenten aufzuklären, ist kennzeichnend für den Umgang der mexikanischen Regierung mit Mensche...
- Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetz
Kritik muss bei Umsetzung berücksichtigt werden
Amnesty International bedauert, dass das Nachrichtendienstgesetz angenommen wurde. Das Gesetz ermöglicht unverhältnismässige Überwachungsmassnahmen und stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre und d...
- Griechenland / Flüchtlinge
Handlungsunfähigkeit der EU lässt Zehntausende von Asylsuchenden im Elend
Es ist ein Jahr her, seit die EU-Staaten sich auf eine gerechtere Verteilung von Asylsuchenden innerhalb Europas geeinigt haben. Passiert ist wenig: Von den versprochenen 66'000 Asylsuchenden aus Grie...
- Ägypten
Kritische Stimmen sollen mundtot gemacht werden
Ein Strafgericht in Kairo hat am 17. September entschieden, dass die Bankkonten von zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten und Organisationen eingefroren werden. Betroffen sind führende und preisgek... - Nigeria
Polizei macht Folter zu lukrativer Einnahmequelle
Ein neuer Amnesty-Bericht deckt die Machenschaften einer nigerianischen Polizeieinheit auf, die sich durch die Folterung von Gefangenen bereichert. Die Sondereinheit SARS, die eigentlich gegen Gewaltk...
- Syrien
Angriff auf Uno-Hilfskonvoi ist schweres Kriegsverbrechen
Der Angriff vom 19. September auf einen Hilfskonvoi der Uno und des Syrischen Roten Halbmonds ist eine erschütternde Verletzung fundamentalster Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Der Konvoi hätt... - Deutschland: 25 Jahre nach Hoyerswerda
Versäumnisse beim Schutz von Flüchtlingen
Auch 25 Jahre nach den Ausschreitungen in Hoyerswerda gibt es in Deutschland noch immer keine umfassenden Pläne für den systematischen Schutz von Flüchtlingsunterkünften und vor rassistischer Gewalt. ...
- Rio 2016
Das Erbe der Olympischen Spiele ist geprägt von Gewalt
Während den Olympischen Spielen vom 5. bis am 21. August 2016 sind in Rio de Janeiro Menschenrechte verletzt worden. In einem abschliessenden Bericht hält Amnesty International fest, dass namentlich d...