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Die Proteste im Iran: Kurz erklärt
Fünfzehn Fragen und Antworten zu den Protesten im Iran vom Januar 2026. -

Öffentlichrechtliche Medien unter Druck – auch in der Schweiz Warum Amnesty Schweiz die SRG-Halbierungsinitiative ablehnt
Die öffentlich-rechtlichen Medien stehen in mehreren europäischen Ländern zunehmend unter Beschuss. Rechtspopulistische Kräfte versuchen, diese zu schwächen, zu kontrollieren oder gar abzuschaffen – ein Muster, das autoritäre Tendenzen verstärkt und demokratische Prozesse untergräbt. Diese Entwicklung hat auch die Schweiz erreicht: Mit der sogenannten «Halbierungsinitiative» sollen die Radio- und Fernsehgebühren massiv reduziert werden. -

Iran Massive Repression: Amnesty warnt vor systematischer Vertuschung
Nach den Massakern an Demonstrierenden vom 8. und 9. Januar 2026 gehen die iranischen Behörden mit massiver Repression gegen die Bevölkerung vor. Amnesty International dokumentiert willkürliche Massenverhaftungen, Verschleppungen und Einschüchterung der Familien der Opfer. -

USA Ein Jahr Präsident Trump, ein Jahr Angriffe auf die Menschenrechte
Ein Jahr nach Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump sieht Amnesty International in den USA die Alarmstufe Rot für die Menschenrechte erreicht. Ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt eine stetige Verschärfung autoritärer Praktiken, die demokratische Institutionen aushöhlen und grundlegende Rechte untergraben. Amnesty International warnt vor globalen Folgen – und erinnert am WEF in Davos an die Notwendigkeit des Widerstands. -

Stellungnahme & Replik von Amnesty International Die Grenze des Sagbaren wird verschoben, um Platz zu schaffen für radikalere Aussagen
Die Kritik des Berner Sicherheitsdirektors Philippe Müller (FDP) ist unhaltbar. Es ist ein weiterer Versuch, Organisationen, die sich für Menschenrechte einsetzen, schlechtzumachen. -

Good News Griechenland Seán Binder von allen Anklagepunkten freigesprochen
Der irisch-deutsche Lebensretter Seán Binder wurde nach einem langen Verfahren in Griechenland freigesprochen. Seán Binder hatte als Freiwilliger für eine Flüchtlingshilfsorganisation auf Lesbos gearbeitet – wegen dieses Einsatzes drohte ihm bis zu 20 Jahre Haft. -

Iran Massaker an Demonstrant*innen – Amnesty fordert internationale Strafermittlungen
Bei der Repression gegen die landesweiten Proteste im Iran ist es zu massenhaften Tötungen in einem bislang beispiellosen Ausmass gekommen. Das zeigen verifizierte Videos und Informationen von Augenzeug*innen, die von Amnesty International ausgewertet wurden. Die Menschenrechtsorganisation fordert die Uno-Mitgliedsstaaten auf, unverzüglich Ermittlungen und Strafverfolgungen gegen die Täter einzuleiten. -

Iran Zahl der Toten und Verletzten bei Massenprotesten steigt
Seit dem 28. Dezember 2025 gehen iranische Sicherheitskräfte mit tödlicher Gewalt gegen landesweite Proteste vor. Laut Amnesty International und Human Rights Watch wurden bisher mindestens 28 Menschen – darunter Kinder – in 13 Städten erschossen. Hunderte wurden willkürlich festgenommen und sind von Folter und Misshandlung bedroht. -

Venezuela / USA Amnesty International warnt vor Menschenrechtsrisiken nach US-Militäraktion in Venezuela
Die Militäraktion der US-Regierung vom 3. Januar in Venezuela, bei der Nicolás Maduro und Cilia Flores festgenommen wurden, gibt Anlass zu grosser Sorge um die Menschenrechte der venezolanischen Bevölkerung. Die Operation verstösst höchstwahrscheinlich gegen Völkerrecht und Uno-Charta. Die von US-Präsident Trump erklärte Absicht, Venezuela zu regieren und dessen Ölvorkommen zu kontrollieren, ist alarmierend. -

Demonstration für Gaza in Bern Ungerechtfertigter und exzessiver Einsatz von Polizeigewalt
Auf der Grundlage von Zeug*innenaussagen und eigenen Beobachtungen hat Amnesty International Schweiz einen ungerechtfertigten und übermässigen Einsatz polizeilicher Gewalt gegen die Gaza-Kundgebung am 11. Oktober in Bern dokumentiert, auch gegen friedliche Demonstrant*innen. Eine verhältnismässige Polizeintervention hätte durch die Gewalthandlungen einer Minderheit der Teilnehmer*innen gerechtfertigt werden können, Amnesty Schweiz ist jedoch besorgt über den strafenden Charakter des Polizeieinsatzes und fordert eine unabhängige Untersuchung. -

Belarus – Briefaktion / Good News Maryia Kalesnikava ist endlich frei
Am 14. Dezember hat die belarusische Führung unter Aljaksandr Lukaschenka (Alexander Lukaschenko) 123 Menschen aus der Haft entlassen. Unter ihnen sind die bekannte Oppositionspolitikerin Maryia Kalesnikava und der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski sowie weitere Oppositionelle und Aktivist*innen, die nach den friedlichen Massenprotesten 2020 willkürlich inhaftiert worden sind. -

Belarus Maryia Kalesnikawa und andere willkürlich Inhaftierte sind endlich frei
Am 13. Dezember hat die belarusische Führung unter Alexander Lukaschenko 123 Menschen aus der Haft entlassen. Unter ihnen sind die bekannte Oppositionspolitikerin Maryia Kalesnikawa und der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski sowie weitere Oppositionelle und Aktivist*innen, die nach den friedlichen Massenprotesten 2020 willkürlich inhaftiert worden sind. -

Israel – Besetztes palästinensisches Gebiet Es kann keinen nachhaltigen Frieden ohne Gerechtigkeit geben
Amnesty International fordert die internationale Gemeinschaft auf, die internationale Strafgerichtsbarkeit zu stärken und sicherzustellen, dass alle Opfer von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord in Israel und im besetzten palästinensischen Gebiet Gerechtigkeit erfahren. -

EU startet Umsetzung der Konzernverantwortung – Schweiz muss Rückstand aufholen
Die EU hat am 9. Dezember 2025 die Verhandlungen zur Überarbeitung ihrer Regeln für Konzernverantwortung abgeschlossen. Die Mitgliedstaaten haben nun bis 2028 Zeit, um die Konzernverantwortungsrichtlinie umzusetzen. Damit hat die Schweiz die Chance, ihren Rückstand aufzuholen und gleichzeitig wie ihre Nachbarländer griffige Regeln für Konzerne in Kraft zu setzen. -

USA Schwere Menschenrechtsverletzungen in Abschiebezentren in Florida
Ein Bericht dokumentiert grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung in zwei Abschiebezentren in Florida: dem staatlich betriebenen Everglades Detention Facility («Alligator Alcatraz») und dem Krome North Service Processing Center («Krome»), das von einem privaten Unternehmen geführt wird. -

Internationaler Tag der Menschenrechte Amnesty International ruft zu Widerstand und Solidarität auf
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember macht Amnesty International auf die wachsende Bedrohung der Menschenrechte weltweit aufmerksam. Unter dem Motto «RESIST» (Widerstand) hat Amnesty eine Kampagne gegen autoritäre Tendenzen und für den Schutz der Menschenrechte gestartet. Gleichzeitig läuft der Briefmarathon 2025, die weltweit grösste Menschenrechtsaktion, bei der sich Hunderttausende Menschen weltweit für gefährdete Aktivist*innen einsetzen. -

Fussball-WM der Männer 2026 Fifa muss Menschenrechtsschutz ernst nehmen
Während Fifa-Präsident Gianni Infantino am Rande der Auslosung der WM-Spiele einen neu geschaffenen «Friedenspreis» verleihen will, schlagen internationale und nationale Menschenrechtsorganisationen Alarm wegen der drastisch sich verschlechternden Menschenrechtssituation in den USA. -

Sudan Angriffe der RSF auf Flüchtlingslager Samsam müssen als Kriegsverbrechen untersucht werden
Die Rapid Support Forces (RSF) haben im April 2025 bei einem Angriff auf Samsam (auch: Zamzam), das grösste Lager für Binnenvertriebene in Nord-Darfur, vorsätzlich Zivilpersonen getötet, Geiseln genommen und Moscheen, Schulen und Kliniken geplündert und zerstört. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem neuen Bericht und fordert, diese Verstösse gegen das Völkerrecht als Kriegsverbrechen zu untersuchen. -

Schweiz Amnesty Schweiz warnt vor gefährlicher Lockerung der Waffenexportregeln
Das Parlament berät in der Wintersession Vorschläge zur Lockerung der Kriegsmaterialexporte. Amnesty International Schweiz kritisiert diese Pläne scharf: Sie untergraben den bestehenden Menschenrechtsschutz und öffnen Tür und Tor für Waffenlieferungen an Staaten, die systematisch Menschenrechte verletzen. -

Wintersession (1. – 19. Dezember 2025) Menschenrechte im Parlament: Winter 2025
Die Wintersession 2025 kann Weichen stellen: Bleibt die Schweiz ihrem humanitären Selbstverständnis treu – oder verzichtet sie darauf, Menschenrechte und Völkerrecht zu verteidigen in einer Welt voller Krisen?
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