News
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Israel/Besetztes Palästinensisches Gebiet Einsatz gegen Gaza-Flotilla ist rechtswidrig
Die rechtswidrige Einsatz gegen die Global Sumud Flotilla durch Israel verdeutlicht einmal mehr dessen bewusste Absicht, die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen auszuhungern. Amnesty International fordert die sofortige Freilassung aller festgehaltenen Besatzungsmitglieder. -

China Justizsystem wird zur Unterdrückung von Menschenrechtsverteidiger*innen missbraucht
Ein neuer Bericht von Amnesty International deckt auf, dass chinesische Gerichte systematisch vage formulierte Gesetze über die nationale Sicherheit und öffentliche Ordnung nutzen, um Menschenrechtsverteidiger*innen zum Schweigen zu bringen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Justiz den Behörden in Peking bei der Unterdrückung der Grundfreiheiten wesentlich unter die Arme greift. -

Israel / Besetztes palästinensisches Gebiet Geiseln dürfen nicht länger als Faustpfand missbraucht werden
Palästinensische bewaffnete Gruppen müssen alle Zivilist*innen, die im besetzten Gazastreifen als Geiseln festgehalten werden, unverzüglich und bedingungslos freilassen. Dies fordert Amnesty International fast zwei Jahre nach deren Entführung während der von der Hamas angeführten Angriffe und verübten Gräueltaten im Süden Israels am 7. Oktober 2023. Die Menschenrechtsorganisation fordert ausserdem einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende des anhaltenden Völkermords an den Palästinenser*innen in Gaza. -

Iran Hinrichtungswelle kostet mehr als 1000 Menschen das Leben
Die Behörden der Islamischen Republik Iran haben im Jahr 2025 bisher mehr als 1000 Menschen hingerichtet. Laut Amnesty International ist dies die höchste dokumentierte Zahl seit 15 Jahren. -

Schweiz Änderung des Zivildienstgesetzes: Einschränkung der Gedanken- und Glaubensfreiheit
Die Schweizer Sektion von Amnesty International lehnt die Änderung des Bundesgesetzes über den Zivildienst (ZDG) ab. Das neue ZDG zielt darauf ab, Dienstpflichtige vom Zivildienst abzuhalten. Dadurch schränkt es die Gedanken- und Glaubensfreiheit ein. Darüber hinaus hat die vorgesehene Verlängerung der Dienstzeit in vielen Fällen Strafcharakter. Die Schweizer Sektion von Amnesty International unterstützt daher das eingereichte Referendum gegen das neue ZDG. -

Good News Ägypten Alaa Abdel Fattah ist frei
Der politische Gefangene Alaa Abdel Fattah ist frei! Nach sechs Jahren ungerechtfertigter Haft wurde er von Ägyptens Präsident al-Sisi begnadigt. Amnesty hatte sich lange für Alaa Abdel Fattahs Freilassung eingesetzt. -

Israel/Besetztes palästinensisches Gebiet Kein Profit mit Apartheid, Besatzung und Genozid
Amnesty International ruft Staaten, öffentliche Institutionen und Unternehmen weltweit dazu auf, ihre wirtschaftliche Unterstützung für Israels Völkerrechtsverstösse sofort zu beenden. In einem heute veröffentlichten Bericht kritisiert die Menschenrechtsorganisation eine Wirtschaftspolitik, die Profit zieht aus dem Völkermord in Gaza, der rechtswidrige Besatzung und dem Apartheid-System gegen die Palästinenser*innen. -

Kampagnenstart #All4forHumanRights Zusammen für Menschlichkeit
Amnesty Schweiz hat die Kampagne All for Human Rights lanciert, um ein Zeichen für Menschlichkeit, Gleichstellung und Gerechtigkeit zu setzen. Inmitten von Hass, Diskriminierung und autoritärer Politik erinnert die Kampagne daran, was uns als Menschen verbindet: unsere Gefühle, unsere Empathie – und unser Mut, füreinander einzustehen. -

Herbstsession (8. – 26. September 2025) Menschenrechte im Parlament: Herbst 2025
Die Herbstsession 2025 des Parlaments findet in einer Zeit statt, in der autoritäre Tendenzen weltweit zunehmen. Die zweite Präsidentschaft von Donald Trump in den USA hat nicht nur die politische Diskussion in den USA geprägt, sondern wirkt wie ein Beschleuniger für ähnliche Entwicklungen in Europa und anderen Teilen der Welt. Nationalistische Narrative und Einschränkungen grundlegender Menschenrechte sind längst nicht mehr nur ein Phänomen einzelner Länder, sie greifen auch auf demokratische Gesellschaften über. -

Gaza Eskalation der Offensive in Gaza-Stadt wird katastrophale Folgen haben
Israel muss den militärischen Grossangriff auf Gaza-Stadt und die Pläne zur Vertreibung von Hunderttausenden von Einwohner*innen sofort einstellen. Diese würden das ohnehin schon unerträgliche Leiden der palästinensischen Zivilbevölkerung inmitten von Genozid und Aushungerung weiter verschlimmern, erklärte Amnesty International. -

Konzernverantwortungsinitiative Der Bundesrat kündigt einen indirekten Gegenvorschlag an
Am 3. September hat der Bundesrat entschieden, der Konzernverantwortungsinitiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Die genaue Form dieses Gegenvorschlags steht jedoch noch nicht fest. Die Koalition erwartet ein griffiges Konzernverantwortungsgesetz, damit die Schweiz nicht das einzige Land in Europa ohne Konzernverantwortung für Unternehmen bleibt. -

Iran Neue Repressionswelle nach Kampfhandlungen mit Israel
Seit den Kampfhandlungen mit Israel im Juni 2025 gehen die iranischen Behörden unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit in erschreckender Weise gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen vor, erklären Amnesty International und Human Rights Watch heute. Die neue Repressionswelle unterstreicht einmal mehr, dass die internationale Gemeinschaft dringend Massnahmen zur strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen ergreifen muss. -

Syrien Regierungstruppen und verbündete Milizen haben Dutzende Drus*innen in Suweida aussergerichtlich hingerichtet
Die syrische Regierung muss Angehörige ihrer Sicherheits- und Streitkräfte sowie Mitglieder nahestehender Milizen für die Tötung drusischer Männer und Frauen zur Rechenschaft ziehen, fordert Amnesty International. Der Menschenrechtsorganisation liegen stichhaltige Beweise vor, dass Regierungstruppen und verbündete Kräfte für die aussergerichtliche Hinrichtung Dutzender Menschen am 15. und 16. Juli in Suweida verantwortlich sind. -

Polen Twitter/X ermöglicht Verbreitung von Hass gegen LGBTI*
Die Social-Media-Plattform X, früher Twitter, hat zur Verbreitung von Hass gegen LGBTI*-Personen in Polen beigetragen. In einer neuen Recherche hat Amnesty International das Geschäftsmodell der Plattform eingehend analysiert. -

Syrien Die neue Regierung muss Fälle von Verschwindenlassen dringend aufklären
Amnesty International fordert die neue syrische Regierung anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen am 30. August auf, sich für die Zehntausenden Opfer von Verschwindenlassen einzusetzen. Hierzu sollte die Regierung dringend eine landesweite Suche nach den Menschen einleiten, die nach wie vor vermisst werden, und die mutmasslich Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen. -

China Auch drei Jahre nach Uno-Bericht: Keine Aufarbeitung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang
Auch drei Jahre nach dem Uno-Bericht, der China schwere Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang attestierte, setzt sich die Repression in der Uigurischen Autonomen Region fort. Angehörige der Inhaftierten haben Amnesty International von ihrem Leid und der Verzweiflung berichtet. -

Asyl/Migration Schweiz vom Uno-Frauenrechtsausschuss (CEDAW) gerügt: Gefährdung von asylsuchenden Frauen
Der Uno-Ausschuss zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau (CEDAW) hat in drei aktuellen Entscheiden festgehalten, dass die Schweiz ihre Verpflichtungen aus der Frauenrechtskonvention verletzt hat und Frauen, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt wurden, nicht ausreichend schützt. -

Schweiz Gazaproteste an der ETH Zürich: Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit von Student*innen
Morgen Dienstag stehen mehrere Personen in Zürich vor Gericht, weil sie an Sitzstreiks an der ETH Zürich teilgenommen haben. Sie prangerten Menschenrechtsverletzungen im Gazastreifen an und wiesen auf mögliche Verstrickungen der Hochschule durch akademische Kooperationen mit israelischen Universitäten hin. Amnesty Schweiz verurteilt die Kriminalisierung der Gazaproteste und die Repression kritischer Stimmen auf dem Campus scharf. -

USA / Global Tech-Firmen liefern KI-Tools zur Überwachung und Ausschaffung ausländischer Student*innen und Migrant*innen
US-Behörden setzen automatisierte, KI-gestützte Überwachungssysteme ein, um unerwünschte ausländische Staatsbürger*innen zu erfassen und abzuschieben. Im Visier der Behörden sind Studierende, die sich an propalästinensischen Protesten beteiligt haben, aber auch Asylsuchende und Migrant*innen. Zur Anwendung kommen KI-Programme von Tech-Unternehmen wie Babel Street und Palantir. -

Demokratische Republik Kongo Neuer Amnesty-Bericht dokumentiert Gruppenvergewaltigungen, Entführungen und Tötungen
Sowohl die von Ruanda unterstützte bewaffnete Gruppe Mouvement du 23 Mars (M23) als auch die Wazalendo, ein loser Zusammenschluss bewaffneter Gruppen, die von der kongolesischen Armee unterstützt werden, haben im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) massive Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung begangen.
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