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Kolumbien Morde an Menschenrechtsaktivisten werfen Schatten auf Friedensabkommen
Seit dem Abschluss der Friedensverhandlungen am 24. August 2016 wurden sieben Führungspersonen afrokolumbianischer oder indigener Gemeinschaften ermordet. Die erschreckende Zunahme von Übergriffen auf MenschenrechtsverteidigerInnen kontrastiert stark mit der Aufbruchstimmung und der Hoffnung, die kurz vor der Ratifizierung des Friedensabkommens im Land herrscht. -

Syrien – Griechenland Bemerkenswerte Flucht vor dem IS
Für gehbehinderte Menschen wie Alan und Gyan ist die Flucht aus einem Kriegsgebiet oft unmöglich. Umso bemerkenswerter ist die Reise von Alan und Gyan, die in einer Videoreportage von Amnesty dokumentiert wurde. Die abenteuerliche Flucht aus Syrien gelang, doch sitzen die beiden nun auf einer griechischen Insel fest. -

Türkei, Postkartenaktion Solidarität mit der verhafteten Schriftstellerin Asli Erdogan
Am 16. August 2016 ist die bekannte türkische Schriftstellerin Asli Erdogan in Istanbul verhaftet worden. In einer Solidaritätsaktion ruft der Unionsverlag dazu auf, Asli Erdogan Postkarten ins Gefängnis zu schicken. Die Schweizer Sektion von Amnesty International unterstützt diesen Aufruf. -

Minderjährige Flüchtlinge in Como «Die Schweiz verletzt die Rechte dieser Kinder»
Kinder und Jugendliche, die an der Grenze zur Schweiz abgewiesen wurden und jetzt in Como am Bahnhof und im Park schlafen: Denise Graf, Asylkoordinatorin bei Amnesty Schweiz, hat die jungen Flüchtlinge vor Ort nach ihren Fluchtgründen, nach dem Ziel ihrer Reise, nach Familienangehörigen befragt – und darüber, wie sie von den Grenzwächtern behandelt wurden. Und sie stellt klare Forderungen an die Schweizer Behörden. -

Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetz Nein zu unverhältnismässiger Überwachung
Drei Wochen vor der Abstimmung vom 25. September bekräftigt die Schweizer Sektion von Amnesty International ihre Empfehlung, das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) mit einem klaren Nein abzulehnen. Das Gesetz ermöglicht unverhältnismässige Überwachungsmassnahmen und stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre und die Meinungsäusserungsfreiheit dar. -

Honduras und Guatemala Die tödlichsten Länder für Land- und UmweltrechtsverteidigerInnen
Honduras und Guatemala stehen zuoberst auf der Liste der weltweit gefährlichsten Länder für Land- und UmweltrechtsverteidigerInnen, sagt Amnesty International in einem neuen Bericht. Dieser erscheint sechs Monate nach dem Mord an der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres. -

Internationaler Tag der Opfer des Verschwindenlassens Verbrechen im Kampf gegen Boko Haram
Die Behörden in Kamerun müssen den Aufenthaltsort von mehr als 130 Jungen und Männern bekanntgeben, die seit ihrer Festnahme vor 20 Monaten «verschwunden» sind. Dies fordert Amnesty International anlässlich des Internationalen Tags der Opfer des Verschwindenlassens am 30. August. Die Jungen und Männer waren während einer Militäroperation gegen mutmassliche Mitglieder der bewaffneten Gruppe Boko Haram verschleppt worden. -

Demokratische Republik Kongo Fred Bauma und Yves Makwambala aus Haft entlassen
In der Demokratischen Republik Kongo sind vier Aktivisten aus der Haft entlassen worden, darunter Fred Bauma und Yves Makwambala. Amnesty International hatte sich unter anderem im Rahmen des Briefmarathons 2015 für die Freilassung der beiden Männer eingesetzt und weltweit mehr als 170'000 Appelle gesammelt. -

Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetz (NDG) Argumente gegen unverhältnismässige Überwachung
Amnesty empfahl, das neue Nachrichtendienstgesetz in der Abstimmung am 25. September mit einem klaren Nein abzulehnen. Lesen Sie hier die Argumente von Amnesty. -

Flüchtlinge an der Südgrenze der Schweiz Die Schweiz missachtet die Rechte von Minderjährigen
Nichtregierungsorganisationen sind besorgt über die hohe Zahl an unbegleiteten Minderjährigen, die an der Schweizer Südgrenze nach Italien zurückgewiesen wurden. Amnesty Schweiz fordert den Schutz der Minderjährigen und die Einhaltung der Rechte von Asylsuchenden sowie der Kinderrechte. -

Türkei Amnesty fordert Schutz vor willkürlichen Verhaftungen und faire Gerichtsverfahren
Mitarbeiterinnen und Aktivisten von Amnesty International haben in verschiedenen Hauptstädten der Welt rund 200'000 Unterschriften bei den türkischen Botschaften eingereicht. In der Petition fordert Amnesty vom türkischen Präsidenten Erdogan den Schutz der Menschenrechte. Dazu zählen faire Gerichtsverfahren für die Tausenden, welche seit dem abgewehrten Putschversuch verhaftet worden sind, sowie die Gewährleistung des Rechts auf freie Meinungsäusserung. -

Das Waffenhandelsabkommen und die Schweiz Meilenstein oder Papiertiger?
Der internationale Waffenhandel ist ausser Kontrolle. Die unkontrollierte Verbreitung von Waffen verschärft Konflikte, treibt Menschen in die Flucht, behindert die Entwicklung und schafft Armut. Mehr als 500’000 Menschen sterben jedes Jahr durch Waffengewalt, die meisten von ihnen ausserhalb von Kriegen. -

Argentinien Gericht ordnet Freilassung von Belén an
Die Argentinierin Belén ist nicht mehr länger inhaftiert! Sie war nach einer Fehlgeburt wegen Mordes zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Nun ordnete ein Gericht an, sie aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Amnesty hatte sich mit Petitionen für ihre Freilassung eingesetzt. Noch ist aber nicht geklärt, ob auch die Mordanklage fallengelassen wird. -

Kolumbien Hoffnung auf Frieden
Die Meldung, dass die kolumbianische Regierung und die Farc-Rebellen eine Einigung erzielt haben, um den fünf Jahrzehnte dauernden bewaffneten Konflikt zu beenden, ist ein historischer und lange ersehnter Schritt. Er weckt die Hoffnung, dass in Kolumbien endlich Frieden möglich wird, sagt Amnesty International. -

Abkommen zum Waffenhandel Die Arbeit beginnt jetzt
Ist das Glas halb voll oder halb leer? Kann das Abkommen nun unverantwortliche Waffentransfers verhindern oder dient es den Staaten eher als Fassade? Solche Fragen stellten sich wohl viele der rund 60 NGO-Delegierten aus aller Welt, die an der Konferenz des Arms Trade Treaty (ATT) in Genf teilnahmen. -

Rio 2016 Polizeigewalt trübt olympische Bilanz
Traurige Bilanz der soeben zu Ende gegangenen Olympischen Spiele in Rio: Mindestens acht Menschen wurden während des Sportevents von Sicherheitskräften getötet. Mindestens zwei Polizisten verloren ihr Leben. Friedfertige Kundgebungen wurden mit Gewalt niedergeschlagen. -

Arms Trade Treaty (ATT) Keine Toleranz für Staaten, die das Waffenhandelsabkommen missachten
Damit der Arms Trade Treaty (ATT) umgesetzt werden kann, müssen sich die Unterzeichnerstaaten an ihre Versprechen halten: Eine strikte Umsetzung des Abkommens sowie Transparenz über die Waffentransfers sind Voraussetzung für den Erfolg des ATT. -

Elfenbeinküste Trafigura zeigt auch 10 Jahre nach dem Giftmüllskandal keine Reue
Der Rohstoffgigant Trafigura muss endlich vollständig über die Inhalte der Giftabfälle informieren, die das Unternehmen vor zehn Jahren in der ivorischen Hauptstadt Abidjan entsorgt hat, teilt Amnesty International heute mit. Trafigura hat nie genau offengelegt, welche toxischen Stoffe die mehr als 540'000 Liter Giftmüll enthielten, die am 19. August 2006 auf 18 Deponien in Abidjan entsorgt worden waren. Mehr als 100'000 Menschen mussten sich danach wegen verschiedenster Symptome in ärztliche Behandlung begeben, darunter Schwindel, Übelkeit und Atemprobleme. Die Behörden meldeten zudem 15 Todesfälle. -

Horror in syrischen Gefängnissen Über 17’000 Todesopfer durch Folter und unmenschliche Haftbedingungen
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International, wie Gefangene in den Haftanstalten der syrischen Geheimdienste und im Militärgefängnis Saydnaya systematisch gefoltert und zu Tode geprügelt werden. Auch mit konservativen Schätzungen muss von mindestens 17’000 Todesopfern seit 2011 ausgegangen werden, was durchschnittlich mehr als 300 Toten pro Monat entspricht. Amnesty fordert die Bestrafung der Verantwortlichen dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit. -

Tschad Opfer von Hissène Habré werden entschädigt
Während der Präsidentschaft von Hissène Habré von 1982 bis 1990 wurden im Tschad Zigtausende Menschen Opfer von staatlicher Gewalt. Nun hat ein Sondertribunal in der senegalesischen Hauptstadt Dakar entschieden, dass sie und ihre Angehörigen Entschädigungszahlungen erhalten. Dies ist eine bedeutende Entscheidung für die Opfer, die bereits seit langer Zeit und mit grosser Beharrlichkeit für Gerechtigkeit kämpfen.
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