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Abstimmung am 28. Februar 2016 «Heiratsstrafe abschaffen»: Rückwärts in die Zukunft?
Der explizite Ausschluss Homosexueller vom verfassungsmässigen Recht auf Ehe ist inakzeptabel und muss verhindert werden: Amnesty International empfiehlt deshalb ein Nein in der Abstimmung zur Initiative «Heiratsstrafe abschaffen» am 28. Februar. -

Eritrea Unbefristeter «Nationaldienst», Flüchtlinge brauchen Schutz
Der «Nationaldienst» in Eritrea gleicht einer unbefristeten Zwangsarbeit und beraubt eine ganze Generation junger Menschen ihrer Zukunft. Amnesty International belegt in einem Bericht zudem, dass Menschen, die diesem Zwangsdienst entfliehen wollen, willkürliche Haft ohne Kontakt zur Aussenwelt droht. Deshalb benötigen Flüchtlinge aus Eritrea weiterhin Schutz. -

Katar/Fifa - 5 Jahre nach dem Zuschlag zur WM 2022 Rechte von Arbeitsmigranten werden noch immer mit Füssen getreten
Am 2. Dezember 2010 erhielt Katar von der Fifa den Zuschlag zur Austragung der Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2022 – ein Land, das für seine krassen Verletzungen von Menschenrechten insbesondere ausländischer Arbeiterinnen und Arbeiter bekannt ist. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International zogen die Alarmglocke. Doch fünf Jahre später hat sich noch kaum etwas gebessert. Die Fifa ist dafür mitverantwortlich. -

Internationales Waffenhandelsabkommen ATT Ein historischer Schritt, doch nun muss die Umsetzung garantiert werden
Zwei Jahrzehnte lang hat sich Amnesty International für einen starken Internationalen Waffenkontrollvertrag eingesetzt. Seit Dezember 2014 ist dieser «Arms Trade Treaty» (ATT) in Kraft. -

Türkei Trauer um den Menschenrechtsanwalt Tahir Elçi
In Diyarbakir wurde am Samstag, 28. November 2015 der bekannte kurdische Menschenrechtsanwalt Tahir Elçi ermordet. Zuvor hatten die türkischen Behörden eine Strafuntersuchung gegen ihn eingeleitet. Amnesty International trauert um einen wichtigen Menschenrechtsaktivisten und fordert, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. -

Demokratische Republik Kongo Ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen: Kritik unerwünscht
Oppositionspolitiker und AktivistInnen, die sich gegen eine dritte Amtszeit von Präsident Kabila aussprechen, werden mundtot gemacht. In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty willkürliche Verhaftungen und Geheimhaft. -

16 Tage gegen Gewalt an Frauen Bericht zu Gewalt an Frauen in Tunesien / Briefmarathon für sexuelle und reproduktive Rechte
Mit einem Bericht zu Gewalt gegen Frauen in Tunesien und mit einer weltweiten Briefschreibe-Kampagne engagiert sich Amnesty International am 25. November und während der «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» für die sexuellen und reproduktiven Rechte von Frauen und gegen alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. -

Tödliche Polizeigewalt in Brasilien Betroffene Mütter sind in der Schweiz, um zu erzählen
Terezinha de Jesus und Ana Paula Oliveira teilen ein grauenhaftes Schicksal: Die Polizei hat ihre Söhne erschossen. Die beiden Jungen hatten sich keines Verbrechens schuldig gemacht, sie waren lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort. Offizielle Untersuchungen kamen zwar zum Schluss, dass es sich bei den Tötungen um Notwehr gehandelt hatte, doch trug weder der 10-jährige Eduardo noch der 19-jährige Johnatha eine Waffe auf sich. -

Überwachung 7 Gründe, weshalb «Ich habe nichts zu verbergen» die falsche Reaktion auf Massenüberwachung ist
Zur Amnesty-Kampagne gegen Massenüberwachung gab es viele Online-Kommentare, die zeigen, wieso «nichts zu verbergen» die falsche Antwort auf Massenüberwachung durch Regierungen ist. -

Flüchtlingskrise Europas Grenzschutzpolitik bringt Flüchtlinge in Lebensgefahr
Europa setzt einer wachsenden Zahl von Schutzsuchenden Grenzzäune und Abschreckungsmassnahmen entgegen und setzt auf Drittstaaten als «Torwächter». Für die Flüchtlinge ist das lebensgefährlich, und ihre Rechte werden mit Füssen getreten. Das dokumentiert Amnesty International in dem neuen Bericht «Angst und Abschottung: Wie Europa sich die Flüchtlinge vom Hals halten will». -

IS-Terror Jetzt ist politische Klugheit gefragt
Amnesty International verurteilt die Attentate in Paris und Beirut aufs Schärfste. Die Angriffe zeugen von tiefster Missachtung menschlichen Lebens. Amnesty drückt den Opfern und ihren Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus. Die Attentate dürfen aber nicht zu Kurzschlusshandlungen in der Flüchtlingspolitik führen. -

Blutdiamanten Der Kimberley-Prozess darf nicht dazu missbraucht werden, Konfliktdiamanten reinzuwaschen
Am 16. November 2015 beginnt in Luanda (Angola) die jährliche Plenarversammlung der Mitglieder des «Kimberley-Prozesses». Amnesty International warnt vor Missbräuchen im internationalen Diamantenhandel: Der Kimberley-Prozess darf nicht dazu benutzt werden, Konfliktdiamanten (Blutdiamanten) reinzuwaschen. -

Die Schweiz und die Flüchtlinge Asylnotstand? Nein: Schutzbedarf!
Ist die Zeit reif, in der Schweiz den Asylnotstand auszurufen? Nein, meint Denise Graf von Amnesty International: Was Not tut, sind Massnahmen für Schutzbedürftige und der Einbezug der Zivilbevölkerung in eine nachhaltige Flüchtlings-Integrationspolitik. -

Bericht Folter und Repression in China
Anwältinnen und Anwälte, die sich vor Gericht für Folteropfer einsetzen, geraten oft selbst ins Visier des allmächtigen Polizeiapparats in China. Wer vor Gericht dafür plädiert, unter Folter erpresste «Geständnisse» nicht zuzulassen, riskiert, selbst gefoltert zu werden. Wird eine Person als Risiko für die «Sicherheit des Staates» eingestuft, kann sie von der Polizei bis zu sechs Monaten ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten werden. Dies sind nur einige Fakten über Folter in China, die Amnesty in einem neuen Bericht dokumentiert. -

Russland Umweltschützer Evgeniy Vitishko kommt endlich frei!
Evgeniy Vitishko war im Februar 2014 verhaftet und wegen «Hooliganismus» zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nun hat ihn ein Gericht per 20. November 2015 aus der Haft entlassen. Amnesty International fordert, dass alle Klagen gegen ihn fallen gelassen werden. -

Vor dem Valletta-Gipfel Grenzkontrollen nicht als Zusammenarbeit für Flüchtlinge verschleiern
Mit Blick auf den «Migrationsgipfel» zwischen EU-Regierungsvertretungen und afrikanischen Staatschefs vom 11./12. November in Malta warnt Amnesty International vor den Gefahren einer Grenz- und Migrationskontrolle, die Menschenrechtsaspekte nicht von vornherein mit einbezieht. -

Kolumbien Rechte von Indigenen und Afrokolumbianern sind höher zu gewichten als Profit
Die kolumbianische Regierung muss die Rechte von indigenen und afrokolumbianischen Völkern höher gewichten als wirtschaftliche Interessen, fordert Amnesty International im Bericht «Land zurück geben, Frieden sichern». Anstatt gestohlenes Land für den Profit freizugeben, sollte sie den angestammten Gemeinschaften die Chance geben, das Land zu bewirtschaften. -

Syrien Assads brutales Geschäft mit dem Verschwindenlassen
Seit 2011 hat das syrische Regime mindestens 65‘000 Menschen verschleppt und in überfüllten Kerkern verschwinden lassen. Der Verkauf von Informationen über den Verbleib der Verschwundenen ist inzwischen eine wichtigere Einnahmequelle für das syrische Regime. Amnesty International dokumentiert die Auswüchse dieses grausamen und zynischen Schwarzmarktes in einem neuen Bericht. -

Nigeria Shells falsche Behauptungen zur Ölverschmutzung im Nigerdelta
Ein neuer Bericht von Amnesty International und dem Zentrum für Umwelt, Menschenrechte und Entwicklung (CEHRD) straft den Ölgiganten Lügen: Noch immer hat Shell die massiven Verunreinigungen durch ausgelaufenes Öl im Nigerdelta nicht behoben. -

Australien Amnesty wirft Australien Menschenschmuggel vor
Von Amnesty International gesammelte Beweise belegen, dass die Küstenwache Australiens skrupellose Schlepper bezahlt hatte, um Flüchtlinge von ihren Küsten fernzuhalten.
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