News
-

Irak Kriegsverbrechen in der Schlacht um Mosul
Hunderte Familien fliehen aus Mosul, nachdem ISIS (Islamischer Staat für den Irak und Syrien) die nordirakische Stadt erobert hat. Die Krisenbeauftragte von Amnesty International, Donatella Rovera, ist in der Region unterwegs und dokumentiert begangene Kriegsverbrechen von ISIS und der irakischen Armee. -

Sudan Meriam Yehya Ibrahim frei!
Die Freilassung von Meriam Yehya Ibrahim ist ein erster Schritt zur Wiedergutmachung der grausamen Ungerechtigkeit, die der jungen Frau angetan wurde. Die Christin war wegen ihres Glaubens zum Tode verurteilt worden. Zusätzlich waren wegen ausserehelichen Geschlechtsverkehrs 100 Peitschenhiebe gegen sie verhängt worden. -

Weissrussland Ales Bialiatski ist frei!
Der weissrussische Menschenrechtsaktivist und Vorsitzende des Menschenrechtszentrums Viasna in Minsk, Ales Bialiatski, wurde am 21. Juni 2014 freigelassen. Er wurde im Rahmen einer Amnestie entlassen, nachdem er bereits drei Jahre seiner vierjährigen Gefängnisstrafe abgesessen hatte. -

Ägypten Al-Jazeera-Reporter verurteilt: Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit
Die Verurteilung von drei Journalisten des Nachrichtensenders Al-Jazeera in Ägypten wegen Verbreitung «falscher Nachrichten» und Zugehörigkeit zur Muslimbruderschaft oder deren Unterstützung ist ein heftiger Angriff auf die Pressefreiheit. -

Kolumbien Neues Gesetz gegen Straflosigkeit bei sexueller Gewalt im bewaffneten Konflikt
Ein neues Gesetz, welches am 18. Juni von Präsident Juan Manuel Santos unterzeichnet worden ist, könnte, falls effektiv umgesetzt, dazu beitragen, die Verantwortlichen für sexuelle Verbrechen im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt zur Rechenschaft zu ziehen. -

Zum Internationalen Flüchtlingstag Bundesrat muss Zeichen setzen und Not syrischer Flüchtlinge lindern
Der Bundesrat muss jetzt handeln und Massnahmen prüfen, damit deutlich grössere Flüchtlingsgruppen als bis anhin in Europa und der Schweiz aufgenommen werden können. Der Nationalrat hat ein entsprechendes Postulat (14.3290 «Syrische Flüchtlinge. Verstärkte europäische Zusammenarbeit») vergangene Woche verabschiedet. -

Wer schwarz ist, wird als Drogenhändler abgestempelt
Personenkontrolle nur wegen der Hautfarbe: Amnesty International kritisiert, dass Dunkelhäutige in der Schweiz regelmässig grundlos angehalten würden – und schlägt zwei Lösungen vor. -

Fussball-WM in Brasilien Militärpolizei bekommt gelbe Karte für brutalen Polizeieinsatz
Die Eröffnungsfeier der Fussballweltmeisterschaft sollte ein globales Fest werden. Das hatten die brasilianischen Behörden versprochen. Doch dieses Versprechen klingt hohl nach dem brutalen Einsatz der Militärpolizei gegen friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten in Sao Paulo. Auch zwei Journalisten wurden bei dem Einsatz verletzt. -

Paraguay Landrechte für indigenes Volk
Am 11. Juni 2014 hat der paraguayische Präsident das Gesetz in Kraft gesetzt, mit dem der indigenen Gemeinschaft der Sawhoyamaxa 14 404 Hektaren des traditionell von ihr besiedelten Landes zurückgegeben werden. Dies ist ein grosser Erfolg für die Gemeinschaft, die seit über 20 Jahren um ihr Land kämpft. -

China Dhondup Wangchen ist frei!
Am Donnerstag 5. Juni 2014 hat Dhondup Wangchen seine Freiheitsstrafe abgesessen und wurde entlassen. -

Senegal «Goldrausch»: Menschenrechte werden geopfert
Im Senegal sehen ländliche Gemeinschaften ihre Landrechte mit den Füssen getreten: Die Regierung vergibt internationalen Bergbauunternehmen Lizenzen und verletzt dabei Menschenrechte, ungeachtet aller völkerrechtlichen Verpflichtungen. Am 30. Mai 2014 hat Amnesty International einen neuen Bericht publiziert, der diese Problematik beleuchtet. -

Türkei ein Jahr nach den Gezi-Park-Protesten Demonstranten vor Gericht, Polizisten ungestraft
Ein Jahr nach den Gezi-Park-Protesten geht die türkische Regierung immer noch mit gleicher Härte gegen Demonstrantinnen und Demonstranten vor, während die Polizisten und Polizistinnen für ihren Gewaltmissbrauch nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Das stellt Amnesty International in einem Bericht fest, der heute veröffentlicht wird. -

Guatemala Ehemaliger guatemaltekischer Polizeichef verurteilt
Das Genfer Strafgericht hat den ehemaligen guatemaltekischen Polizeichef Erwin Sperisen am 6. Juni 2014 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die langjährige Straflosigkeit in Guatemala. -

Erster Jahrestag der Snowden-Enthüllungen Schutz für Whistleblower und Privatsphäre
Whistleblower müssen international geschützt werden und die Regierungen müssen das Recht auf Privatsphäre ihrer Bürgerinnen und Bürger garantieren. Das fordert Amnesty International anlässlich des 1. Jahrestages der Enthüllungen von Edward Snowden. Er hatte im Juni 2013 dazu beigetragen, dass die Vorgehensweise der Spionagenetze zahlreicher Länder und somit das Ausmass der Überwachung weltweit publik wurde. -

Brasilien Spielregeln gelten auch für Polizei
Ein Amnesty-Bericht dokumentiert, mit welcher Gewalt die brasilianische Militärpolizei gegen friedliche Demonstranten vorgeht. -

Russland geht immer härter gegen Proteste vor
Im Schatten der Ukraine-Krise strebt der Kreml nach lückenloser Kontrolle des öffentlichen Raums. -

Iran Studierende und AkademikerInnen unter anhaltendem Druck
Studentischen Aktivisten und Aktivistinnen wird an iranischen Unis das Leben schwer gemacht. Dasselbe gilt für kritische Dozierende, aber auch für Frauen und religiöse Minderheiten. Universitäre Curricula werden zudem zur Verhinderung «westlicher» Einflüsse islamisiert. -

China Trotz Reformversprechen werden Tiananmen-Aktivisten verfolgt
Im Vorfeld des 25. Jahrestages des Massakers auf dem Tiananmen-Platz werden zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten in China verfolgt und verhaftet. Präsident Xi Jinpings Ankündigung von Reformen und einer offeneren Politik erweist sich damit als Lüge, sagt Amnesty International. -

Unabhängiger Untersuchungsbericht legt Mängel im BFM offen Keine Rückschaffungen nach Sri Lanka!
Zwei tamilische Asylsuchende wurden aus der Schweiz nach Sri Lanka ausgeschaft und dort nach ihrer Ankunft sofort verhaftet. -

Ägypten Verschleppte Zivilpersonen in geheimen Militärgefängnissen gefoltert
Dutzende Zivilpersonen sind gewaltsam verschleppt und über Monate in geheimen ägyptischen Militärgefängnissen eingesperrt, gefoltert und misshandelt worden. Damit sollten Geständnisse über Verbrechen erpresst werden. Amnesty International hat schockierende Beweise für diese Vorfälle zusammengetragen.
Seite 117 von 157