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Gaza Gezielte Politik der Aushungerung durch Israel
Israel führt im besetzten Gazastreifen eine gezielte Politik der Aushungerung durch und zerstört systematisch die Gesundheit, das Wohlergehen und das soziale Gefüge der palästinensischen Bevölkerung. Dies erklärte Amnesty International heute bei der Veröffentlichung neuer erschreckender Zeug*innenaussagen von Hungernden. -

Petitionsübergabe gegen russischen Angriffskrieg Freispruch für Amnesty-Mitarbeiterin
Das Obergericht des Kantons Bern hat eine Amnesty-Mitarbeiterin vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Kundgebungsreglement freigesprochen. Das rechtskräftige Urteil ist zwar eine Erleichterung für die Betroffene, schafft jedoch wenig Klarheit, was die Versammlungsfreiheit vor Botschaften in Bern angeht. -

Afghanistan Vier Jahre Rechtswillkür und Straflosigkeit unter den Taliban – Amnesty International warnt vor Ausschaffungen nach Afghanistan
Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 haben die Taliban das bestehende Rechtssystem in Afghanistan ausgehebelt und durch eine religiös geprägte Ordnung ersetzt. Willkürliche Urteile, fehlende Transparenz und öffentliche Folter und Hinrichtungen sind seither an der Tagesordnung. Amnesty warnt vor rechtswidrigen Ausschaffungen aus der Schweiz nach Afghanistan. -

Israel / Besetztes palästinensisches Gebiet Israel soll Pläne zur Kontrolle von Gaza-Stadt aufgeben
Amnesty International fordert die israelische Regierung auf, ihre Absicht zur vollständigen Kontrolle über Gaza-Stadt unverzüglich aufzugeben. In der Stadt kämpfen derzeit fast eine Million Palästinenser*innen unter extremen Bedingungen ums Überleben. Eine Ausweitung der Bodenoffensive würde das unermessliche Leid weiter verschärfen. -

Israel / Besetztes palästinensisches Gebiet Israelische NGOs sprechen von Völkermord im Gazastreifen
Die führenden israelischen Menschenrechtsorganisationen B’Tselem und Physicians for Human Rights Israel stellen in zwei wegweisenden Berichten fest, dass Israel Völkermord an den Palästinenser*innen im besetzten Gazastreifen begeht. Die internationale Gemeinschaft sollte den Völkermord endlich anerkennen und die massiven Menschenrechtsverletzungen Israels stoppen. -

Syrien Entführung von alawitischen Frauen und Mädchen
Die neue syrische Regierung muss dringend gegen geschlechtsspezifische Gewalt im Land vorgehen. Amnesty International ist alarmiert über zahlreiche Fälle von entführten und verschleppten alawitischen Frauen und Mädchen und fordert, dass die Täter verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden. -

Iran/Israel Iran verletzte mit Einsatz von Streumunition humanitäres Völkerrecht
Der Einsatz von Streumunition durch die iranischen Streitkräfte während des «Zwölf-Tage-Krieges» mit Israel im Juni war eine offenkundige Verletzung des humanitären Völkerrechts. Das ergeben Untersuchungen von Amnesty International. -

Iran Israelischer Angriff auf das Evin-Gefängnis muss als Kriegsverbrechen untersucht werden
Die gezielten Luftangriffe des israelischen Militärs auf das Evin-Gefängnis in Teheran am 23. Juni 2025 stellen eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar und müssen als Kriegsverbrechen strafrechtlich untersucht werden. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International nach einer eingehenden Untersuchung. -

Griechenland Neue Asyl- und Rückführungspläne – ein eklatanter Verstoss gegen das Völkerrecht
Das griechische Parlament hat am 11. Juli 2025 dafür gestimmt, die Registrierung von Asylanträgen von Personen, die per Boot aus Nordafrika kommen, für drei Monate auszusetzen und sie in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Dies verstösst gegen das Völkerrecht und bestraft Menschen auf der Suche nach Schutz. -

Bosnien und Herzegowina 30. Jahrestag des Massakers von Srebrenica
Im Juli 1995 töteten Soldaten der Republika Srpska mehr als 8000 bosnisch-muslimische Männer und Jungen. Auch 30 Jahre später ist die Aufarbeitung des Massakers nicht abgeschlossen. -

USA: Sanktionen gegen UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese Ein schändlicher Affront gegen die internationale Justiz
Am 9. Juli 2025, gab US-Aussenminister Marco Rubio bekannt, dass die USA Sanktionen gegen die Uno-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, verhängen werden. Amnesty International kritisiert einen weiteren Einschüchterungsversuch der Trump-Regierung gegen Stimmen, die sich für die Menschenrechte einsetzen. -

Was ist Gender – und warum sollte man das wissen?
Der Begriff «Gender» sorgt nicht erst in den aktuellen Debatten rund um Diversity und Inklusion für immer gehässigere Diskussionen und Auseinandersetzungen. Längst geht es nicht mehr nur um Frauenrechte und Gleichstellung – die Angriffe gegen die Menschenrechte von immer mehr Leuten nehmen zu. -

Saudi-Arabien Neuer Amnesty-Bericht belegt alarmierenden Anstieg von Hinrichtungen
Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert, dass die Hinrichtungen in Saudi-Arabien in den letzten Jahren massiv zugenommen haben. Betroffen sind insbesondere ausländische Staatsangehörige, die wegen Drogendelikten verurteilt wurden. -

Verhinderung einer Veranstaltung zu Gaza an der Universität Bern Amnesty Schweiz ruft zum Schutz der öffentlichen Debatte auf
Amnesty International bedauert, dass die Universität Bern die Bewilligung für eine öffentliche Veranstaltung mit Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International, und Francesca Albanese, Uno-Sonderberichterstatterin über die Menschenrechtslage im besetzten palästinensischen Gebiet, zurückgezogen hat. -

Gaza Hunger oder Kugeln: Das ist keine humanitäre Antwort!
Internationale Nichtregierungsorganisationen fordern eine sofortige Beendigung des israelischen Verteilungsplans in Gazastreifen. Die humanitäre Hilfe müsse wieder durch die Uno koordiniert werden. Ausserdem verlangen sie, dass die israelische Blockade von Hilfsgütern und Handelswaren beendet wird. -

Kambodscha Regierung duldet Sklaverei und Folter in Betrugszentren
Die kambodschanische Regierung ignoriert bewusst Sklaverei, Menschenhandel, Kinderarbeit und Folter, die durch chinesische Banden in mehr als 50 Betrugszentren im ganzen Land begangen werden. In einem umfangreichen Bericht beleuchtet Amnesty die Abgründe einer milliardenschweren Schattenwirtschaft, mit der Menschen überall auf der Welt betrogen werden. -

Iran Wachsende Angst vor Folter und willkürlichen Hinrichtungen
Die iranischen Behörden müssen alle Pläne zur Durchführung willkürlicher Hinrichtungen sofort stoppen und alle wegen angeblicher Spionage für Israel festgenommenen Personen vor dem Verschwindenlassen, Folter und anderer Misshandlung schützen. Im Zuge des Krieges zwischen Israel und Iran warnt Amnesty vor wachsender Repression der Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle und vermeintliche Regimefeinde. -

Good News USA: Mahmoud Khalil wurde freigelassen
Nach über drei Monaten ungerechtfertigter Haft wurde Mahmoud Khalil am 21. Juni 2025 gegen Kaution die Freiheit gewährt. Seine willkürliche Inhaftierung steht beispielhaft für die Bemühungen der Trump-Administration, die Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu unterdrücken und das Aufenthaltsrecht als Waffe der Repression einzusetzen. -

Schweiz / Gaza Tausende demonstrieren in Bern in Solidarität mit Gaza – Der Bundesrat muss endlich handeln!
Mehr als 20‘000 Personen haben heute in Bern friedlich gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen demonstriert. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Organisationen, Gewerkschaften und Parteien riefen sie den Bundesrat zum raschen Handeln auf, um das humanitäre Völkerrecht zu schützen. -

USA: Recht auf Protest - Fragen und Antworten Militarisierung und Unterdrückung von Protesten in der Ära Trump
Protest ist ein zentrales Mittel, um Kritik an Machthabenden Ausdruck zu verleihen. Im Laufe der Geschichte waren Proteste immer wieder die treibende Kraft hinter mächtigen sozialen Bewegungen, die Unrecht und Menschenrechtsverletzungen aufgedeckt, Rechenschaft gefordert und dafür gesorgt haben, dass die Menschen ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren. Es ist umso besorgniserregender und Ausdruck zunehmend autoritärer Tendenzen, dass das Recht auf Protest weltweit Angriffen ausgesetzt ist - einschliesslich in den USA.
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