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Nigeria Nahrung gegen Sex: Soldaten vergewaltigen hungernde Frauen und Mädchen
Tausende von Frauen und Mädchen, die die brutale Herrschaft von Boko Haram überlebt haben, sind von Sicherheitskräften in Militärlagern im Nordosten Nigerias weiter misshandelt und ausgebeutet worden. Unter Androhung von Gewalt und im Tausch gegen Nahrung wurden Hungernde zu Sex gezwungen. -

Abgeschlossene Briefaktion Ägypten Amal Fathy: Wegen Kritik an sexueller Belästigung verhaftet und angeklagt
Die Verhaftung der Menschenrechtsverteidigerin Amal Fathy stellt einen neuen Tiefpunkt für das Recht auf freie Meinungsäusserung in Ägypten dar. Amal Fathy hatte über Facebook über die von ihr erlebte sexualisierte Belästigung berichtet und die Regierung kritisiert, weil sie sich dieses Problems nicht annimmt. Amnesty fordert mit einer weltweiten Urgent Action die umgehende Freilassung von Amal Fathy. -

Myanmar Massaker durch bewaffnete Rohingya-Gruppierung
Eine mit Messern und Gewehren bewaffnete Gruppierung von Rohingya-Kämpfern ist für ein oder vielleicht auch zwei Massaker an 99 hinduistischen Frauen, Kindern und Männern und weitere aussergerichtliche Hinrichtungen und Verschleppungen in hinduistischen Dörfern verantwortlich. Diese Verbrechen wurden im August 2017 begangen, wie eine Untersuchung von Amnesty International im Bundesstaat Rakhine in Myanmar nun belegen kann. -

Jemen Heftige Offensive vertreibt Zehntausende
Besorgniserregende Erzählungen von Überlebenden, die aus umkämpften Gebieten im Westen geflohen sind, berichten von einer Reihe von Menschen- und Völkerrechtsverletzungen aller Konfliktparteien. Es besteht die Gefahr, dass sich die Kämpfe weiter in dicht besiedelte Gebiete ausbreiten. -

Saudi-Arabien Vorkämpferinnen für Frauenrechte verhaftet
Letzte Woche liessen die saudischen Behörden sechs Frauenrechtsverteidigerinnen, unter ihnen Loujain al-Hathloul, willkürlich verhaften. Regierungsmedien lancierten eine Schmierenkampagne gegen sie und diffamieren sie als «Spioninnen» und «Verräterinnen». Inzwischen befinden sich weitere Aktivistinnen und Aktivisten in Haft. Amnesty fordert von Prinz Mohammed bin Salman die umgehende Freilassung aller Verhafteten. -

Menschenrechte machen uns stark! Neue Amnesty-Kampagne gegen Anti-Menschenrechts-Initiative
«Menschenrechte machen uns stark!»: Mit diesem Titel lanciert die Schweizer Sektion von Amnesty International eine nationale Kampagne. Amnesty-Mitglieder in der ganzen Schweiz werben für die Menschenrechte und mobilisieren möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gegen die «Fremde Richter»-Initiative der SVP. -

China Nach 8 Jahren illegalem Hausarrest: Liu Xia «zu sterben bereit»
Liu Xia, die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, hat von den chinesischen Behörden wiederholt leere Versprechungen erhalten, China verlassen zu dürfen. Mit einer weltweiten Urgent Action fordert Amnesty von der chinesischen Regierung dringend, die Schikanen gegen Liu Xia zu beenden und sie frei reisen zu lassen. Gleichzeitig solidarisieren sich weltweit Schriftstellerinnen und Künstler mit ihr. -

Pakistan Hacker-Angriffe, Spyware, Überwachungs-Tools
In Pakistan werden Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger mittels digitaler Angriffe gezielt ins Visier genommen. Ein neuer Bericht von Amnesty International enthüllt gehackte Social-Media-Konten und mit Spyware infizierte Computer und Mobiltelefone. -

Israel / Besetzte palästinensische Gebiete Gazastreifen: Exzessive Gewalt seitens des israelischen Militärs
Das Vorgehen des israelischen Militärs bei Protesten am Grenzzaun zwischen Gaza und Israel verstösst gegen internationales Recht. Berichten zufolge sind dutzende Palästinenserinnen und Palästinenser getötet und hunderte verletzt worden. -

Besetzte palästinensische Gebiete Wegen Facebook-Post eingesperrt
Ahmad Awartani sitzt seit dem 21. April im Gefängnis von Jericho. Ihm wird ein Facebook-Post vorgeworfen, mit welchem er die palästinensische Regierung diffamiert habe. Ein Gericht in Jericho hat seine Untersuchungshaft bereits zwei Mal verlängert, zuletzt am 9. Mai um weitere sieben Tage. -

Stellungnahme zum Referendum gegen die Überwachung von Sozialversicherten
Die Schweizer Sektion von Amnesty International unterstützt das Referendum gegen die Änderung des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts. Die vom Parlament beschlossenen Änderungen ermöglichen unverhältnismässige Eingriffe in die Grundrechte der Versicherten, insbesondere in das Recht auf Schutz der Privatsphäre. -

Ägypten Isolationshaft von Gefangenen kommt Folter gleich
Neue Recherchen von Amnesty International belegen, dass Menschen, die aus politischen Gründen in Ägypten inhaftiert sind, in verlängerter und teils unbegrenzter Isolationshaft gehalten werden. Sie werden wochenlang, 24 Stunden täglich in ihren Zellen eingesperrt, ihnen wird jeder menschliche Kontakt verweigert und die Zellen sind in einem furchtbaren Zustand. -

Generalversammlung von Amnesty Schweiz 2018 Menschenrechte unter Druck – Resolution gegen «Fremde Richter»-Initiative
Angesichts der Menschenrechtskrisen in mehreren Ländern Europas, rufen die Mitglieder von Amnesty Schweiz an ihrer Jahresversammlung in Bern dazu auf, den europäischen Menschenrechtsschutz zu verteidigen. Sie verabschiedeten am Samstag eine Resolution gegen die «Fremde Richter»-Initiative der SVP und fordern die Stimmberechtigten in der Schweiz dazu auf, die Initiative mit einem klaren NEIN abzulehnen. -

3. Mai – Tag der Pressefreiheit Türkei: Medien in Ketten
Das Statement von Amnesty International Schweiz zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. -

Iran Neue Beweise für vorsätzliche Zerstörung von Massengräbern durch die Regierung
Bis zu 5000 Menschen wurden 1988 in Iran bei aussergerichtlichen Hinrichtungen ermordet und in Massengräbern verscharrt. Satellitenbilder und ein neuer Amnesty-Bericht dokumentieren, wie die Gräber inzwischen durch Baumassnahmen zerstört und forensische Beweise für die begangenen Menschenrechtsverletzungen endgültig vernichtet werden. -

Peru und Paraguay Wie Umweltengagierte kriminalisiert werden
In Peru und Paraguay gehen die Behörden mit Verleumdungskampagnen, rechtswidrigen Zwangsräumungen und haltlosen Strafanzeigen gegen Personen vor, die sich für Land- und Umweltrechte einsetzen. Dies verdeutlicht ein jetzt veröffentlichter Bericht von Amnesty International. -

Türkei Klima der Angst – Zivilgesellschaft zum Schweigen gebracht
In der Türkei erschwert die Regierung durch anhaltende und immer schärfere Repressalien die wichtige Arbeit von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern und versetzt weite Teile der Zivilgesellschaft in einen Zustand ständiger Furcht. Dies geht aus einem neuen Bericht von Amnesty International hervor. -

Griechenland Flüchtlinge dürfen auf das Festland weiterreisen
Die griechische Regierung muss ab sofort Flüchtlingen Zugang auf das Festland gewähren. Das sieht ein jüngstes Gerichtsurteil vor. -

Botschafter des Gewissens Amnestys grösste Auszeichnung geht an Colin Kaepernick
Amnesty International ehrt den Sportler und Aktivisten Colin Kaepernick mit dem «Ambassador of Conscience Award 2018». Der American-Football-Profi setzt sich gegen Rassismus und Polizeigewalt ein. -

Konzernverantwortungs-Initiative Kommission will indirekten Gegenvorschlag
Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats schlägt im Rahmen der Aktienrechtsrevision gesetzliche Massnahmen gegen Menschenrechtsverletzungen und die Missachtung von internationalen Umweltstandards durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz vor.
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